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Ursache für Reifenschäden bei Ferrari geklärt

Die Ursache für die beiden Reifenschäden an Michael Schumachers Ferrari beim Formel-1-Rennen in Spanien sind geklärt.

dpa MAILAND. Die Ursache für die beiden Reifenschäden an Michael Schumachers Ferrari beim Formel-1-Rennen in Spanien sind geklärt.

"Durch die Safety-Car-Phase zu Beginn des Rennens bekamen wir ein Problem mit dem Reifendruck, und durch die hohen Belastungen gerade auf der linken Seite kam es dadurch zu einem Folgeschaden beim linken hinteren Reifen. Dass kurz danach ein weiterer Reifen kaputt geht, noch dazu vorne, ist eigentlich sehr ungewöhnlich. Wir haben aber einen Riss gefunden, ich muss also doch über ein Trümmerteil gefahren sein", teilte der siebenmalige Weltmeister auf seiner Homepage (www.Michael-Schumacher.de) mit.

Nach den beiden Reifenschäden war der Große Preis von Spanien für Schumacher beendet, der Ferrari-Reifenhersteller Bridgestone sah sich harter Kritik ausgesetzt. "Zu der ganzen Kritik an Bridgestone momentan will ich mal sagen, dass wir in dieser ganzen Sache ein Team sind. Wir haben viele Jahre lang gemeinsam gewonnen, momentan verlieren wir gemeinsam, und wir werden gemeinsam daran arbeiten, dass wir wieder gewinnen", erklärte Schumacher. Man wisse, was zu tun sei, die Frage sei lediglich, wie lange man dazu brauche. "Also noch mal: das Wort aufgeben existiert für uns nicht. Wir schauen nur nach vorne."

Trotzdem schreiben immer mehr Rennfahrerkollegen Schumacher im Kampf um die Formel-1-WM ab. "Sicher wird er in diesem Jahr ein Rennen gewinnen, aber der WM-Titel ist weg. Renault ist einfach zu konstant", sagte der Schotte David Coulthard dem "Daily Record". Der frühere Silberpfeil-Pilot glaubt, dass der Anreiz für Schumacher nicht mehr so groß sein könnte. "Wenn die Schwierigkeiten anhalten, könnte er sich in der zweiten Hälfte des Jahres selbst fragen: Was mache ich hier? Er denkt zwar nicht an einen Rücktritt, aber wenn er weiter keinen Erfolg hat, wird das seiner Motivation, in der Formel 1 zu bleiben, sicher nicht helfen." Schumacher liegt in der Fahrerwertung 34 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Spanien) im Renault.

Unterdessen wies der Ferrari-Pilot Aussagen von Ex-Weltmeister Alain Prost, der den Schumacher-Rücktritt noch in diesem Jahr vorausgesagt hat, zurück. "Jeder kann seine Überzeugungen haben. Ich kann garantieren, dass meine anders sind als seine", sagte Schumacher der "Gazzetto dello Sport".

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