US-Basketball
NBA-Boss fordert Umdenken bei Gehältern

Der Chef der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA David Stern hat ein Umdenken der Spieler bei Gehaltsverhandlungen gefordert. Grund sind die steigenden Verluste der Klubs.

Liga-Boss David Stern hat die Profis der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in Sachen Gehalt erneut zum Umdenken aufgefordert. "Wir müssen unser System umstellen. Alle Kosten sind gestiegen, aber es hat keine Konsequenzen für die Spieler. Sie bekommen Gehälter, die unter erhöhten Kosten erwirtschaftet werden", sagte der Commissioner.

Die NBA hat in der vergangenen Saison Verluste in Höhe von 370 Mill. Dollar (280 Mill. Euro) geschrieben, für die laufende Spielzeit wird ein weiteres Minus von 350 Mill. Dollar (260 Mill. Euro) erwartet.

"Es ist möglich, unser System so zu verändern, dass die Besitzer wieder in der Lage sind, profitabel zu wirtschaften und konkurrenzfähige Teams zu stellen", sagte Stern. Der 68-Jährige möchte die Spielerkosten um gleich 700 Mill. Dollar (500 Mill. Euro) drücken. Als mögliche Maßnahme wird auch eine Reduzierung der Ligastärke erwogen.

Sollten die Gehälter tatsächlich gekürzt werden, ist auch ein Spielerstreik denkbar. Einen so genannten Lockout hat es in der NBA bereits in der Saison 1998/99 gegeben.

© SID

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