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US-Golfer setzen sich in Kanada an die Spitze

In Mark Calcavecchia und Lucas Glover führen zwei US-Amerikaner das Feld der Canadian Open nach der Auftaktrunde an. Unterdessen kehrte Vijay Singh in Vancouver auf die Bildfläche zurück, liegt aber bereits weit hinten.

Die US-Amerikaner Mark Calcavecchia und Lucas Glover teilen sich nach Runde eins der mit fünf Mill. Dollar dotierten PGA-Canadian-Open in Vancouver die Führung. Bei idealen Wetterbedingungen im Shaughnessey Golf Club blieben beide auf dem 65er-Kurs fünf Schläge unter Par. Einen Schlag Rückstand weist Schwedens Top-Golfer Jesper Parnevik auf, während Brandt Jobe, Scott Dunlap, Ted Purdy und der British-Open-Champion von 2004, Todd Hamilton, 67 Schläge benötigten.

Calcavecchia, British-Open-Sieger von 1989, läuft seit nunmehr vier Jahren einem Turniersieg hinterher. Sechs Birdies mischte er in Vancouver lediglich ein Bogey bei und ist damit gleichauf mit Landsmann Glover, der weitaus erfolgreichere Monate hinter sich hat. In diesem Jahr schaffte er es gleich bei sechs Turnieren in die Top-Ten-Liste, verfehlte aber gleichzeitig in elf von 21 Turnieren den Cut. Acht Glover-Birdies standen in Runde eins ein Bogey sowie ein Double-Bogey gegenüber. "Mit einer 65 kann man wirklich nicht entttäuscht sein", so der erst 25-Jährige: "Dies ist ein sehr anspruchsvoller Kurs und jeder wird hier irgendwo Probleme bekommen."

Rückkehr von Singh kein Aha-Erlebnis

Währenddessen gab auch Titelverteidiger Vijay Singh in Kanada sein Comeback trotz noch nicht vollständig auskurierter Rückenprobleme. Doch der Mann von den Fidschi-Inseln fand nie seinen Rhythmus und kehrte mit einer 73er-Runde ins Clubhaus zurück. Damit liegt er drei Schläge über Par und deren acht hinter den beiden Leadern. Kein einziges Birdie gelang dem Weltranglistenzweiten, der aber seine Verletzungsprobleme nicht als Ausrede gelten lassen wollte: "Der Rücken ist ok. Ich meine, es ist nicht toll, aber auch nicht schlecht. Ich bin fit und bereit, zu spielen."

Lokalmatador Mike Weir, der im letzten Jahr an gleicher Stelle gegenüber Singh knapp das Nachsehen hatte, erwischte einen denkbar schlechten Start. Nach fünf Bogeys und einem Double-Bogey fing sich der Kanadier aber einigermaßen und beendete die Auftaktrunde letztlich mit 71 Schlägen, womit er einen Versuch über dem Standard liegt. "Es ist einfach Hartnäckigkeit. Ich habe das schon immer so getan. Man muss einfach zurückkämpfen, nie aufgeben und sich an die Arbeit machen. Jeder Schlag ist eine neue Herausforderung und mit dieser Einstellung gehe ich auch an die Sache heran."

Auch der Münchner Alex Cejka muss um den Cut bangen. Cejka benötigte zum Auftakt 74 Schläge und liegt nur auf dem geteilten 96. Rang.

© SID

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