Verkehrsbehinderungen
Schneechaos in Turin

In Turin schneit es. Eigentlich alles bestens, könnte man meinen. Denn für die Olympischen Winterspiele wird doch schließlich Schnee gebraucht. Doch die Autostadt Italiens droht in einem Verkehrschaos zu versinken.

HB TURIN. Auf allen Autobahnen der Region rund um die piemontesische Metropole seien Ketten erforderlich, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden, so auch die A32 in Richtung des Frejus-Tunnels. Die Schulen blieben wegen des starken Schneefalls - ebenso wie in der Lombardei - geschlossen.

Die Berge rings um Turin - auf denen im Februar die Olympia-Wettbewerbe stattfinden - seien metertief verschneit, hieß es. Auch im Aostatal fielen 70 Zentimeter Neuschnee. Jedoch war die Situation allerorts entspannter als Ende vergangener Woche, als die heftigsten Schneefälle seit fast 20 Jahren besonders Mailand und die ligurische Küste ins Chaos gestürzt hatten. Heute nun beruhigt sich die Wetterlage langsam. Der Flughafen meldet leichte Entwarnung. Nach der Räumung der Pisten am frühen Morgen konnte er geöffnet bleiben. Zwar schneite es noch vereinzelt. In vielen Teilen des Landes sei der Schnee in Regen übergegangen, berichteten Medien. Lediglich mehrere Schnellzüge - so etwa die Linie Turin- Mailand-Venedig - wurden vorsorglich gestrichen.

In Turin herrschen zum Wochenanfang Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. In Sestriere wurde aber noch minus zwei Grad gemessen. Ab Mittwoch soll die Sonne die immer noch dicke Wolkendecke durchbrechen und das Thermometer nach Vorhersage der Meteorologen auf plus zwölf Grad steigen.

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