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Verletzungspech bleibt Riesch treu

Eine Knochenstauchung am Schienbein zwingt Ski-Rennläuferin Maria Riesch in der Vorbereitung zu einer Pause von vier bis sechs Wochen. Nach einem Kreuzbandriss im Januar trainiert die 20-Jährige erst seit Juli wieder.

Ski-Rennläuferin Maria Riesch muss auf dem Weg zu ihrem Comeback nach einem Kreuzbandriss einen Rückschlag verkraften. In der Vorbereitung stürzte die 20-Jährige im Super-G-Training in Round Hill/Neuseeland und zog sich eine Knochenstauchung am linken Schienbein zu. Damit fällt Riesch voraussichtlich vier bis sechs Wochen aus. Erst im Juli war die Athletin vom SC Partenkirchen nach dem im Januar beim Weltcup erlittenen Kreuzbandriss wieder in die Saisonvorbereitung eingestiegen.

"Ich habe beim Super-G-Training eine kleine Welle übersehen, bin in der Folge ausgehoben worden und stürzte. Die Verletzung ist zwar ein weiterer, unerwarteter Rückschlag, aber ich werde mich nicht von meinem Ziel abbringen lassen, möglichst schnell wieder ganz vorne mitzufahren", meinte die erfolgreiche Allrounderin.

Belastung deutlich reduzieren

Cheftrainer Wolfgang Maier: "Wir sind es gewohnt, mit Verletzungen im Team umzugehen. Daher werden wir alles versuchen, um Marias Regeneration schnellstmöglich zu erreichen." Maria Riesch hatte das Training nach dem Sturz zwar noch einige Tage fortgesetzt, "aber die Schmerzen nahmen permanent zu. Ich bin dann nach der Ankunft in München direkt in die Orthopädische Chirurgie München gefahren", meinte die 20-Jährige.

Mannschaftsarzt Dr. Ernst-Otto Münch diagnostizierte nach einer Kernspintomographie eine Knochenstauchung am linken Schienbein. Laut Münch muss Maria Riesch in den kommenden vier bis sechs Wochen die Belastung am verletzten Bein deutlich reduzieren und kann somit vorerst kein Schneetraining absolvieren.

© SID

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