Verzicht auf Stadionbau
New York aus dem Rennen um Olympia 2012 katapultiert

Die Chancen der US-Metropole New York auf die Olympischen Sommerspiele 2012 sind wegen des Verzichts auf den Bau eines Olympia-Stadions in der Stadt Albany auf der anderen Seite des Hudson-Flusses gegenüber von Manhattan gleich Null.

HB ALBANY/NEW YORK. Der entscheidende Ausschuss von Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates New York, lehnte den Bau des 1,9 Mrd. Dollar teuren Stadions am Montagabend (Ortszeit) ab. Das Projekt, eine der Voraussetzungen für Olympia in "Big Apple", war von Bürgerinitiativen vehement bekämpft worden. Sie verlangten, dass die vorgesehenen Gelder für Schulen und die Verbesserung der Infrastruktur ausgegeben werden.

New York Bürgermeister Michael Bloomberg gestand nach dem Beschluss ein: "Es wird unwahrscheinlich sein, dass wir in Anbetracht unserer Konkurrenten ohne ein garantiertes Olympiastadion ausgewählt werden." Bloomberg schloss einen Rückzug der Bewerbung nicht aus. Darüber wolle er zunächst mit dem Olympischen Komitee der USA sprechen, sagte er.

Am Montag hatte ein Prüfbericht des Internationalen Olympischen Komitees Paris die besten Noten für die Bewerbung gegeben. In der Beurteilung, die selbst kein Ranking vornimmt, folgen London und Madrid. New York wurde wegen der fehlenden Garantien für das Olympia-Stadion und das internationale Pressezentrum kritisiert. Die Mängel-Liste des IOC umfasst das Transportsystem, die Unterbringung und den Bau neuer Wettkampfstätten. Wegen dieser Fülle an Problemen wurden der russischen Hauptstadt von Experten keine Chancen mehr eingeräumt.

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Zum Nachlesen: Der komplette IOC-Prüfbericht in Englisch

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