Viel Lob zur Eröffnung
Sportler übernehmen Kommando im Deutschen Haus

Mit der Schlüsselübergabe an Delegationsleiter Klaus Steinbach ist das Deutsche Haus für die Olympischen Winterspiele in Turin am Donnerstagabend offiziell eröffnet worden. In den kommenden 16 Tagen wird der Bau am Fuße des Slalomhangs in Sestriere Treffpunkt für Sportler, Funktionäre und Journalisten sein.

SESTRIERE. Rund 350 Gäste feierten die Einweihung des Deutschen Hauses bis in den späten Abend. Die Athleten, denen das Haus zuallererst gewidmet ist, fehlten allerdings bei der Premiere noch. Für sie steht die Vorbereitung auf die Wettkämpfe im Mittelpunkt. Zudem steht Freitagabend für einen Großteil der Mannschaft die offizielle Eröffnungszeremonie der Spiele in Turin auf dem Programm. Zentrale Anlaufstelle ist das Deutsche Haus für die Medien - vor allem für die öffentlichrechtlichen Fernsehsender.

ARD und ZDF werden von hier senden. Zudem findet jeden Morgen um 10 Uhr die offizielle Pressekonferenz im Deutschen Haus statt.

Noch am späten Nachmittag hatten Techniker und Handwerker das Deutsche Haus fest in den Händen. Doch pünktlich um zehn vor acht übernahmen die Sportler das Kommando über die Räumlichkeiten. Stellvertretend für die 161 Olympioniken nahm der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Klaus Steinbach, als Chef de Mission den Schlüssel zum Haus von Axel Achten, Geschäftsführer der Deutschen Sport-Marketing (DSM) in Empfang.

Die Sportler selbst mussten zur Eröffnung "ihres Hauses" noch passen. Kurz vor Start der Spiele gilt ihre ganze Konzentration der Vorbereitung auf die Wettkämpfe - da sperren sich vor allem die Trainer gegen Abendtermine. So standen Offizielle und prominente Ex-Sportler wie der ehemalige Zehnkampf- Olympiasieger Willi Holdorf im Mittelpunkt.

Überhaupt spielten die Könige der Leichtathleten eine wichtige Rolle bei der Eröffnungsfeier. Auf der Bühne gab Ex-Zehnkämpfer Christian Schenk sein Debüt als Moderator bei Winterspielen. Nach der Einstimmung mit klassischen italienischen Klängen der Gruppe "Triosolemio" wünschte Schenk den Athleten vor allem eines: "viele, viele Medaillen".

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