Vieles soll besser werden
BMW-Williams bläst zum Angriff

Nach einer verkorksten Saison soll für BMW-Williams in dieser Saison alles besser werden. Mit zwei hungrigen Fahrern, erfolgreichen Tests und verbesserten Motoren will der britisch-deutsche Rennstall 2005 wieder ganz vorne mitmischen.

HB MÜNCHEN. "Wir wollen wieder zu den Siegern zählen", betonte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen vor einigen Tagen in München. Schließlich verzeichnete der britisch-deutsche Rennstall im vergangenen Rennjahr das schwächste Abschneiden in der bisherigen Zusammenarbeit. Nur Rang vier in der Konstrukteurswertung und ein Grand-Prix-Sieg zum Saisonfinale.

Dass soll sich ändern. Nach den bisherigen Probefahrten ist Theissen zuversichtlich. Insbesondere durch die Reglementsänderungen, die dem Formel-1-Team um Chef Frank Williams entgegenkommen würden. "Es gibt zwei Knackpunkte", sagte Theissen: "Der Schlüssel zum Erfolg ist die Zuverlässigkeit des Motors, und dazu kommen die Reifen." Das Triebwerk muss in dieser Saison das erste Mal zwei Rennwochenenden halten, die Reifen dürfen nach dem Qualifying nicht mehr gewechselt werden.

Im Probefahrten-Vergleich mit anderen Rennställen sieht der neue BMW-Williams-Pilot Nick Heidfeld klar den blau-weißen Rennstall hinsichtlich des Triebwerks im Vorteil. "Bei den Testzeiten sind bisher Renault und McLaren-Mercedes stark einzuschätzen, aber ihr Problem ist die Standfestigkeit der Motoren. Das ist unser Pluspunkt", betonte Heidfeld und ist sich sicher: "Da sind wir ganz weit vorne."

Hinzu kommt, dass dem 27-Jährigen die Reifenregelung persönlich zusagt. "Quick Nick" ist für seine Reifen schonende Fahrweise bekannt. "Das ist sicher eine meiner Stärken", meinte der gebürtige Mönchengladbacher. Viele andere Piloten würden aggressiver fahren als er, nicht so rund und deswegen einen "höheren Reifenverschleiß haben".

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