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Vielversprechender Auftakt für Langer in Pulheim

Am ersten Tag der 19. German Masters in Pulheim traten neben dem gut aufgelegten Ausrichter Bernhard Langer insbesondere die Außenseiter mit guten Leistungen in Erscheinung. Langer liegt auf dem geteilten siebten Rang.

Mit Platz sieben hat Bernhard Langer schon am ersten Tag der von ihm selbst ausgerichteten 19. German Masters in Pulheim bei Köln früh Ansprüche auf seinen fünften Triumph erhoben. Der bereits 1989, 1991, 1997 sowie 2001 erfolgreiche Anhausener spielte vor 8 000 Zuschauern bei Traumwetter Golf vom Feinsten und kam wie sechs weitere Spieler mit einer 67er-Runde ins Klubhaus. "Ich habe bis auf wenige Ausnahmen heute sehr, sehr gutes Golf gespielt und sogar noch an zwei Löchern mit Bogeys Schläge verschenkt. Das war enttäuschend", sagte der 48-Jährige, der damit nach dem Auftakt auch bester von insgesamt elf deutschen Vertretern war.

Außenseiter überraschend vorne

Besser als die Verfolger um "Hausherr" Bernhard Langer waren sechs Akteure, die bei der mit drei Mill. Euro dotierten Veranstaltung allesamt aber nicht zum Favoritenkreis auf den Gewinn des Siegerschecks in Höhe von 500 000 Euro gelten. Neben dem Österreicher Markus Brier spielten auch Bradley Dredge (Wales), Peter Senior (Australien), Barry Lane, Andrew Marshall (beide England) und Marc Cayeux (Simbabwe) auf dem Par-72-Kurs im Golf Club Lärchenhof bei strahlendem Sonnenschein (32 Grad Celsius) und Windstille jeweils 66er-Runden.

Deutsche Golfer mit gutem Start

Auch der Stuttgarter Tino Schuster, der als Nummer 193 der europäischen Geldrangliste unbedingt eine Topplatzierung benötigt, um vielleicht doch noch die direkte Qualifikation für die kommende Saison zu schaffen, startete gut ins Turnier. Mit 69 Schlägen hat der Schwabe auf Platz 22 die Spitze im Visier. Dabei hatte er seine Runde an Loch zehn mit einem Doppel-Bogey begonnen, doch mit insgesamt sieben Birdies arbeitete sich Schuster wieder nach vorn.

Ein Birdie mehr auf dem Konto hatte Bernhard Langer, der in den beiden vergangenen Jahren jeweils am Cut nach zwei Runden gescheitert war. Der zweimalige US-Masters-Champion lag bereits nach vier Löchern drei unter Par und ließ sich auch in brenzligen Situationen nicht aus der Ruhe bringen. So landete sein Abschlag an der 17 im Wasser. "Das war das erste Mal heute, dass ein Abschlag nach rechts gegangen ist", sagte Langer. Nachdem er den Ball mit einem Strafschlag weiterspielen konnte, rettete er mit einem tollen Schlag aufs Grün noch das Par.

Moral bewies ebenfalls der Ratinger Marcel Siem, der nach einem guten Jahr 2004 noch nicht wieder in Fahrt gekommen ist. Nach einem Doppel-Bogey an der elf lag der 25-Jährige drei Schläge über Par, spielte aber danach noch vier Birdies und kam mit einer 71 ins Klubhaus. "Ich bin mit meinem Spiel zufrieden, komme aber nach der Vorwoche mit den Grüns hier nicht klar", sagte Siem. In der vorherigen Woche hatte er beim US-Turnier in Boston Platz 32 belegt und dabei am zweiten Tag mit einer 62 einen Platzrekord aufgestellt.

Titelverteidiger Harrington bangt um Cut

Enttäuschend war der Auftritt von Titelverteidiger Padraig Harrington. Der Ire, der noch immer stark unter dem Tod seines Vaters vor zwei Monaten leidet, muss nach einer 75 sogar ernsthaft um den Cut bangen.

© SID

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