Volleyball Bundesliga
Aderlass beim VfB Friedrichshafen

Nach Jochen Schöps verlässt auch Nationalspieler Simon Tischer den Volleyball-Champions-League-Sieger VfB Friedrichshafen. Der Zuspieler hat bei Iraklis Thessaloniki einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Volleyball-Champion VfB Friedrichshafen droht der Ausverkauf seiner Stars. Nach Hauptangreifer Jochen Schöps verlässt Zuspieler Simon Tischer als zweiter Leistungsträger den Champions-League-Sieger. Tischer unterschrieb einen lukrativen Zwei-Jahres-Vertrag beim griechischen Meister Iraklis Thessaloniki. Nationalmannschafts-Kollege Schöps hatte zuvor für zwei Jahre bei Iskra Odinstwo in Russland unterschrieben.

"Den Ausschlag für Thessaloniki haben der gute Ruf des Klubs und die Tatsache gegeben, dass ich mit Thessaloniki in der kommenden Saison in der Champions League spielen kann", erklärte der auch aus Italien und Polen umworbene Tischer. Ein entscheidender Faktor dürften weiterhin die im Vergleich zu Deutschland immensen finanziellen Möglichkeiten sein - Schöps soll in Russland jährlich bis zu 500 000 Dollar verdienen können.

Als Zugang will Friedrichshafen den bisher im italienischen Padua beschäftigten Nationalmannschafts-Angreifer Christian Pampel verpflichten. Fest steht bereits der Wechsel von Christoph Helbig vom Ligakonkurrenten VV Leipzig an den Bodensee. Friedrichshafen hatte in diesem Jahr als erster deutscher Verein seit 43 Jahren den europäischen Meistercup gewonnen.

© SID

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