Volleyball Bundesliga
Haching in Friedrichshafen mächtig unter Druck

Im zweiten Spiel des Play-off-Finals um die deutsche Volleyball-Meisterschaft empfängt Titelverteidiger VfB Friedrichshafen Unterhaching. Das erste Spiel hatte der VfB gewonnen.

Pokalsieger Generali Haching steht im zweiten Playoff-Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft nach der überraschend glatten 0:3 (18:25, 20:25, 25:27)-Heimniederlage gegen Titelverteidiger VfB Friedrichshafen mächtig unter Druck. Heute (20.15 Uhr) müssen die Bayern die Scharte in der Bodensee-Arena des Kontrahenten ausmerzen, um in der Serie nach dem Modus "best of five" noch Chancen auf den ersten Meistertitel der Vereinschronik zu erhalten.

"Die Mannschaft hat die Niederlage abgehakt und sehr gut trainiert. Wir müssen in Friedrichshafen einfach weniger Fehler machen", sagt Hachings Trainer Mihai Paduretu. "Wir haben in dieser Saison keine zwei schlechten Spiele in Folge gemacht", ergänzt Hachings Kapitän und Ex-Nationalspieler Marco Liefke. Auf der Gegenseite mahnt VfB-Libero Thomas Kröger vom neunmaligen deutschen Meister und Gewinner der Champions League 2007: "Das erste Match hat gezeigt, dass wir es in keiner Sekunde ruhig angehen lassen dürfen. Am Mittwoch geht es von vorne los."

VfB-Manager erwartet "Volleyball-Fest"

Haching hatte die seit 2005 ununterbrochen die Bundesliga dominierenden Friedrichshafener in der zurückliegenden Saison aus dem Pokal geworfen (3:1) und auch das Bundesliga-Heimspiel (3:0) gewonnen. VfB-Manager Stefan Mau erwartet am Mittwoch "ein Volleyball-Fest" vor großer Kulisse. Bereits im Vorverkauf wurden etwa 2 500 Tickets abgesetzt.

Das dritte Finalspiel findet am Sonntag (3. Mai, 15.00 Uhr) in Unterhaching statt. Die möglichen Entscheidungsspiele vier sowie fünf sind für den 7. Mai (20.15 Uhr/in Friedrichshafen) sowie den 10. Mai (15.00 Uhr/in Unterhaching) terminiert.

© SID

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