Volleyball EM
Deutsche Damen ohne Mühe gegen Aserbaidschan

Die deutschen Volleyball-Damen haben bei der EM in Belgien und Luxemburg ihren Fehlstart wettgemacht und ihr zweites Vorrundenspiel gegen Aserbaidschan mit 3:0 gewonnen. Damit scheint die Zwischenrunde so gut wie sicher.

Das erste Etappenziel scheint bei der EM in Belgien und Luxemburg für Deutschands Volleyballerinnen erreicht. Dank einer klaren Leistungssteigerung beim 3:0 (25:13, 25:22, 25:16) im zweiten Spiel gegen Aserbaidschan in Charleroi hat das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti den Zwischenrunden-Einzug so gut wie sicher. Tags zuvor hatte man zum Auftakt 0:3 gegen Vize-Europameister Italien.

Trotz des Sieges stünde die deutsche Auswahl in der zweiten Gruppenphase unter Druck. Denn die Mannschaft um Kapitän Angelina Grün würde weniger Punkte aus der Vorrunde mitnehmen. Daran könnte auch ein Pflichtsieg am Samstag (15.00 Uhr/live im Internet auf laola1.tv) gegen Weißrussland nichts ändern, da der Außenseiter als Gruppenvierter ausscheiden würde. In der Zwischenrunde würde voraussichtlich Rekord-Europameister Russland warten.

Konsequenterer Angriff

"Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und vor allem mit starken Angaben überzeugt', sagte Guidetti, der einen Tag nach seinem 35. Geburtstag doch noch einen Sieg geschenkt bekam: "Meine Mannschaft ist guter Form, aber noch nicht so gut wie in Ankara. Doch wir denken immer positiv." Auch Grün war zufrieden mit der gezeigten Leistung: "Wir haben zu unserem Spiel gefunden und einen besseren Rhythmus gehabt."

Im belgischen Charleroi konnte das deutsche Team um die starke Spielführerin Angelina Grün am Tag nach der schwachen Vorstellung gegen Italien ansatzweise an die starken Leistungen von der Weltserien-Qualifikation in Ankara anknüpfen. Der Angriff nutzte seine Chancen konsequenter, und auch die Feldabwehr leistete sich weniger Fehler. Auch dank einiger Patzern Aserbaidschans setzten sich die DVV-Frauen vorentscheidend auf 19:10 ab.

Im zweiten Satz machten die Gegnerinnen es den Deutschen weniger einfach. Die deutschen Fans, die einen halben Zuschauerblock füllten und versuchten gegen das Megaphon der aserbaidschanischen Fans anzusingen, probten beim Stand von 17:14 zwar bereits eine Mini-Laola, doch die schlagkräftige Natalya Mammadova hielt die EM-Vierten im Spiel. Ein Block von Grün und Christiane Fürst setzte schließlich den Schlusspunkt zum 25:22.

Selbstbewusstsein getankt

Die konsequenten Angriffe, teilweise mit dem nötigen Quäntchen Glück garniert, führten auch im dritten Durchgang zum Erfolg und waren der von Grün geforderte "aggressive Neustart ins Turnier". Auch wenn Aserbaidschan anders als Italien die Messlatte nicht allzu hoch legte, konnten die deutschen Spielerinnen dank einer konsequenten Leistung Selbstbewusstsein tanken.

Russinnen souverän

Russlands Volleyballerinnen stehen dank ihres zweiten Sieges bereits sicher in der Zwischenrunde. Der Rekord-Titelträger setzte sich in Charleroi in der Gruppe C mit 3:0 (25:22, 28:26, 25:22) gegen die Türkei durch. Dabei hatten sie gegen die leidenschaftlich kämpfenden und von einigen Fans lautstark angefeuerten Türkinnen aber einige Mühe.

In seinem ersten Spiel der EM hat Polen den Grundstein für den Einzug in die Zwischenrunde gelegt. Die Titelverteidiger gewannen in Gruppe B mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:20) gegen Spanien. Ebenfalls in Hasselt haben die Niederlande durch ihren zweiten Erfolg schon sicher die Zwischenrunde erreicht. Mit 3:0 (25:16, 25:12, 25:16) gewann das "Oranje"-Team in Gruppe D gegen die Slowakei.

© SID

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