Volleyball EM
Spanien Volleyball-Europameister

Spaniens Volleyballer haben bei der EM-Endrunde in Russland erstmals den Titel geholt. Die Iberer setzten sich im Endspiel in Moskau gegen den Gastgeber nach 125 Minuten und fünf hart umkämpften Sätzen 3:2 durch.

Nach einer rassigen Partie geht der Europameister-Titel erstmals an Spaniens Volleyballer. Der Sieger der Europaliga setzte sich im Endspiel in Moskau/Russland gegen den Gastgeber nach 125 Minuten und fünf hart umkämpften Sätzen 3:2 (25:18, 20:25, 24:26, 30:28, 16:14) durch. Deutschland hatte das Turnier auf Rang fünf beendet und die erste EM-Medaille der Geschichte verfehlt.

Für Spanien war es bei der 25. Europameisterschaft die erste Medaille überhaupt. Rekord-Europameister ist Russland mit zwölf Titeln, die allerdings allesamt zu Zeiten der Sowjetunion gewonnen wurden.

Im Spiel um Platz drei setzte sich Serbien gegen Finnland 3:1 (25:18, 23:25, 25:21, 25:16) durch. Die Russen hatten das Endspiel ohne größere Probleme mit einem 3:0 (27:25, 25:22, 25:15) gegen Serbien erreicht, die Iberer behaupteten sich knapp 3:2 (25:23, 19: 25, 22:25, 26:24, 15:10) gegen Finnland.

Das Ziel sind die Tickets für Peking

Für Deutschland war der fünfte Rang die beste EM-Platzierung seit 1993, als das Team des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) Rang vier erreicht hatte. 2007 sprang die direkte Qualifikation für die EM 2009 in der Türkei heraus. Der herausragende Stefan Hübner hofft nun auf den Sprung zu den Sommerspielen 2008: "Wenn wir es nach Peking schaffen und uns dort in einen Hype steigern, können wir bei Olympia eine Medaille holen." Im Januar geht es erstmals um die Tickets für Peking.

Deutschland hatte beim 0:3 gegen die Niederlande und beim 1:3 gegen den neuen Titelträger Spanien in mehreren Situationen Nerven gezeigt. In der Zwischenrunde kam das Aus gegenüber Serbien (jeweils 6:4 Punkte) nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses. Spanien war mit 10:0 Zählern souverän ins Halbfinale marschiert.

© SID

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