Volleyball Europapokal
Erstmals zwei deutsche Teams in Champions League

Mit dem VfB Friedrichshafen und Generali Haching starten erstmals zwei deutsche Teams in der Volleyball-Champions-League. Der VfB trifft heute zum Auftakt auf den Klub-Weltmeister.

Im deutschen Meister VfB Friedrichshafen und Pokalsieger Generali Haching starten erstmals zwei deutsche Volleyball-Teams ins Abenteuer Champions League. Dauer-Teilnehmer Friedrichshafen, 2007 Sieger der europäischen Königsklasse, steht zum Auftakt bei Klub-Weltmeister Trentino Betclic (Mittwoch 20.30 Uhr/bei Sport1+) vor einer ganz schwierigen Aufgabe. Champions-League Neuling Haching hofft gegen Zska Sofia (Mittwoch 20.30 Uhr/bei Anixe HD) auf einen Sieg.

"Ich spiele so lange Bundesliga, da kenne ich inzwischen alle Gesichter. Champions League ist was Neues für den Verein", sagt Hachings Kapitän Max Günthör. Für die Teilnahme an der Königsklasse wurde der Etat der Münchner noch einmal aufgestockt, und Trainer Mihai Paduretu ist optimistisch: "Wir werden uns voll darauf konzentrieren, einen guten Start hinzulegen."

Weitere Vorrundengegner des in der Bundesliga bislang nur einmal geschlagenen Teams sind Mitfavorit Zenit Kasan und der AS Cannes. Nur die beiden besten Teams der Gruppe erreichen die K.o.-Runde. Nationalspieler Dennis Kaliberda ist trotz der schweren Gegner optimistisch: "Die Vorrunde ist machbar. Kasan hat mehr Geld als wir und deshalb ein besseres Team, aber die anderen Teams spielen auf gleichem Niveau."

Erreichen der K.o.-Runde "wird hartes Stück Arbeit"

Das gilt auch für die Friedrichshafener Vorrunden-Gruppe, in der neben Trento Rumäniens Meister Remat Zalau und Polens Champions PGE Skra Belchatow die Gegner sind. "Unser Ziel ist wie immer die K.o.-Runde. Das wird aber ein hartes Stück Arbeit", sagt VfB-Chefcoach Stelian Moculescu, dessen Team in der Bundesliga noch ungeschlagen ist.

Im CEV-Cup starten am Mittwoch im K.o.-System Bundesliga-Spitzenreiter SCC Berlin (19.30 Uhr gegen Tomis Constanta/Rumänien) und evivo Düren (20.30 Uhr bei Precura Antwerpen) mit den Hinspielen in der Runde der letzten 32 in den Europacup. Im Challenge Cup spielt der abstiegsgefährdete TV Rottenburg ebenfalls am Mittwoch beim österreichischen Team von Sparkasse Hartberg (20 Uhr).

Entscheidend für das Weiterkommen in den K.o.-Spielen sind in dieser Saison ausschließlich Sieg und Niederlage. Nur die Mannschaft, die beide Spiele gewinnt, ist sicher im Achtelfinale. Steht es nach Hin- und Rückspiel unentschieden, kommt es direkt im Anschluss an das Rückspiel zum "Golden Set", einem weiterem Satz bis 15 Punkte, dessen Sieger in die nächste Runde einzieht.

© SID

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