Volleyball Europapokal
Friedrichshafen im "Final Four" nur Außenseiter

Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen müssen sich im Champions-League-Halbfinale heute mit dem italienischen Meister Lube Banca Marche Macerata auseinandersetzen. Dabei gilt das Team vom Bodensee als Außenseiter.

Auch bei der vierten Teilnahme am "Final Four" der europäischen Champions League bleibt den Volleyballern des VfB Friedrichshafen nur die Rolle des Außenseiters. Im heutigen Halbfinale (14.00 Uhr) in Moskau muss das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu gleich gegen den Favoriten, den italienischen Meister Lube Banca Marche Macerata, antreten.

"Unser Ziel ist, unseren besten Volleyball zu spielen. Andere Ziele können wir uns nicht setzen", sagte Moculescu: "Unser Team ist noch sehr jung und unerfahren. Mit der Endrunden-Teilnahme hatten wir nicht gerechnet - das ist für uns eine ganz große Geschichte." Im zweiten Halbfinale treffen Dynamo Moskau und Tours VB (16.30 Uhr) aufeinander.

Zielvorgabe für 2009 ist der Titel

Den Großangriff auf Europas Krone plant der Verein vom Bodensee für das Jahr 2009. "Dann wollen wir das Finale in Friedrichshafen ausrichten", kündigte Geschäftsführer Klaus Kolley an: "Doch dies können wir nur, wenn wir bis dahin ein Team haben, das auch eine große Chance hat, den Titel zu gewinnen."

Bereits 1999, 2000 und 2005 stand der VfB im Endturnier, im Jahr 2000 wurde mit Rang zwei das beste Resultat erreicht. "Wir können sehr stolz sein, was wir in den vergangenen zehn Jahren geschafft haben", meinte Moculescu: "Es gibt nicht viele Teams, die so regelmäßig in der Champions League spielen und schon viermal im Finalturnier gestanden haben."

Sternstunde im Viertelfinale

Eine Sternstunde, so Moculescu, hätte sein Team im Viertelfinale erlebt, als der Titelverteidiger Sisley Treviso ausgeschaltet wurde. Kolley will nun in den kommenden fünf Jahren "regelmäßig mindestens am Viertelfinale" teilnehmen.

In der russischen Hauptstadt kann der deutsche Serienmeister möglicherweise Kristian Knudsen nicht einsetzen, denn der dänische Nationalspieler laboriert an einer Bänderdehnung im Knöchel. Am Sonntag stehen das Finale (15.30 Uhr) und das Spiel um Platz drei (13.00 Uhr) auf dem Programm.

© SID

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