Volleyball International
Acosta reicht Akklamation zur Wiederwahl

Als sich die Delegierten aus 196 Mitgliedsländern des Volleyball-Weltverbandes Fivb aus ihren Sitzen erhoben und applaudierten, war die Wiederwahl des umstrittenen Präsidenten Ruben Acosta beschlossene Sache.

Für vier weitere Jahre bleibt der Mexikaner Ruben Acosta Präsident des Volleyball-Weltverbandes Fivb. Der seit 1984 den Verband beherrschende 72-Jährige war beim Fivb-Kongress in Tokio ohne Gegenkandidaten angetreten, weil sein Widersacher Jean-Pierre Seppey nicht zur Wahl zugelassen wurde.

Die Wahl erfolgte per Akklamation. Eine geheime bzw. öffentliche Abstimmung erfolgte nicht. Stattdessen erhoben sich die Delegierten aus 196 am Kongress beteiligten nationalen Verbänden von ihren Sitzen und applaudierten Acosta, dem der Beifall ausreichte, um bis 2010 im Amt zu bleiben.

Der ehemalige Fivb-Generalsekretär Seppey hatte seinem Gegenspieler bereits im Vorfeld Wahlbetrug und diktatorische Verbandsführung vorgeworfen. Seppey will auf einem Gegenkongress am 25./26. November in Kopenhagen den Konkurrenzverband Fiabvb gründen.

© SID

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