Volleyball International
Schlägereien beim Champions-League-Finale in Prag

"Fans" des griechischen Volleyballvereins Iraklis Thessaloniki haben beim Finale der Champions-League für Unruhe gesorgt. Volley Trentino gewann unter Polizeieinsatz den Pokal.

Überschattet von schweren Ausschreitungen griechischer Fans hat Nationalspieler Simon Tischer mit Iraklis Thessaloniki das Champions-League-Finale der Volleyballer verloren. Das Endspiel in Prag stand kurz vor der Absage, nachdem mehrere Hundert Anhänger des griechischen Meisters Schlägereien angezettelt hatten. Dabei floß auch Blut.

Durch einen massiven Polizeieinsatz konnte das Finale schließlich beendet werden, und das italienische Team von Volley Trentino holte sich mit einem 3:1 (12:25, 25:21, 26:24, 25:22) den Titel. Tischer zeigte dabei eine starke Leistung. Platz drei holte sich dank des überragenden Nationalspielers Jochen Schöps das russische Team von Iskra Odintsowo mit einem 3:2 gegen Lube Banca Macerata/Italien. Schöps, der das deutsche Duell im Halbfinale gegen Tischer 1:3 verloren hatte, wurde als punktbester Spieler des Finales der Königsklasse ausgezeichnet. Der deutsche Meister VfB Friedrichshafen, der im Viertelfinale gegen Thessaloniki ausgeschieden war, belegte Platz fünf.

Es waren nicht die ersten schweren Ausschreitungen im griechischen Volleyball. Nach Krawallen beim Pokalfinale waren Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen mit harten Strafen belegt worden. Der Hauptstadt-Klub von Nationalmannschafts-Kapitän Björn Andrae musste 20 000 Euro zahlen und ein Heimspiel vor leeren Rängen austragen. Piräus wurde zu 100 000 Euro Strafe und acht Geisterspielen verurteilt. Das Endspiel war am 1. Februar nach Schlägereien zwischen den Fans abgesagt worden.

© SID

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