Volleyball National
Schwerin und Friedrichshafen verteidigen Titel

Die Volleyball-Damen des Schweriner SC und die Herren des VfB Friedrichshafen haben ihre Titel im DVV-Pokal erfolgreich verteidigt. Beide Teams gewannen im Gerry-Weber-Stadion in Halle in vier Sätzen.

Im Damen-Volleyball gibt national weiterhin der Schweriner SC den Ton an. Die Schweriner Frauen haben ihren Titel im Pokal-Wettbewerb des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) erfolgreich verteidigt. Der deutsche Meister setzte sich im Finale im westfälischen Halle gegen Bundesliga-Tabellenführer Dresdner SC mit 3:1 (25:17, 25:21, 17:25, 25:17) durch und holte seinen dritten Triumph im DVV-Pokal nach 2001 und 2006. Dresden verpasste unterdessen seinen dritten Pokalsieg nach 1999 und 2002.

Vor 10 100 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion dominierte Schwerin das Spiel von Beginn an und verwandelte nach 99 Minuten den zweiten Matchball. "Wir hatten den größeren Siegeswillen und die notwendige Lockerheit", meinte Spielführerin Sylvia Roll, nachdem ihr Team den zweiten Matchball nach 101 Minuten verwandeln konnte.

Besonders beim Aufschlag, in der Annahme und bei den Blocks hatte Schwerin deutliche Vorteile. Lediglich im dritten Satz ließ die Mannschaft des norwegischen Trainers Tore Aleksandersen die Durchschlagskraft im Angriff vermissen und leistete sich zu viele leichte Fehler.

Friedrichshafen bleibt das Maß aller Dinge

Meister VfB Friedrichshafen hat indes zum siebten Mal in Folge den DVV-Pokal der Herren gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu besiegte in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels Außenseiter Moerser SC 3:1 (28:30, 25:23, 25:21, 25:18) und feierte den insgesamt neunten Pokal-Triumph. "Das ist wieder ein besonderer Moment. Jeder Titel ist einfach phantastisch", erklärte VfB-Coach Moculescu, der am Vorabend des Endspiels mit dem deutschen Volleyball-Award ausgezeichnet worden war.

Allerdings tat sich der Rekordpokalsieger lange Zeit schwer. Der Favorit, der im Vorjahr Moers glatt mit 3:0 bezwungen hatte, leistete sich in den ersten beiden Sätzen einige leichte Fehler. Der Champions-League-Viertelfinalist verwandelte nach einer Leistungssteigerung aber nach 1:43 Stunden seinen ersten Matchball.

Der siebenmalige deutsche Meister hatte besonders ab dem dritten Durchgang beim Aufschlag und in der Annahme Vorteile. Moers verpasste unterdessen trotz einer engagierten Leistung durch die Niederlage seinen dritten Pokalsieg nach 1991 und 1993.

© SID

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