Volleyball National
VfB Friedrichshafen plant achtes Double

Heute stehen sich der VfB Friedrichshafen und der SCC Berlin im ersten Play-off-Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft gegenüber. Der VfB träumt vom achten Double.

Im heutigen Play-off-Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft stehen sich Titelverteidiger VfB Friedrichshafen und der SCC Berlin gegenüber. Der VfB will dabei das achte Double der Vereinsgeschichte schaffen. Das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu geht mit der imposanten Serie von 26 nationalen Spielen ohne Niederlage in das erste Duell gegen den SCC Berlin (Modus "best of five").

"Natürlich wollen wir den neunten Titel. Aber Berlin kann an einem guten Tag jeden schlagen. Eine Durchschnittsleistung wird nicht reichen", sagt Moculescu. In der Normalrunde verlor der Titelverteidiger immerhin zwei Sätze beim Auswärtsspiel in der Hauptstadt. Und die letzte Niederlage des Bodensee-Teams in einem Meisterschaftsfinale gab es ebenfalls gegen den SCC Berlin 2004. 2000 und 2002 war bei den anderen Endspiel-Serien der diesjährigen Konkurrenten allerdings Friedrichshafen der Sieger.

"Der VfB spielt in einer anderen Liga"

"Der VfB spielt in einer anderen Liga und kommt einem Konzern gleich, dem mittelständische Unternehmen gegenüberstehen", sagt SCC-Trainer Michael Warm. Sein Spieler Felix Fischer glaubt aber, "dass wir gute Chancen haben, Friedrichshafen zu ärgern und womöglich auch zu gewinnen".

Beim zweiten Spiel am 15. April und beim möglichen vierten Duell am 22. April hat sein Team Heimrecht. Friedrichshafen darf zum Auftakt am heutigen Samstag sowie am 19. April und beim möglichen finalen fünften Match am 26. April daheim spielen.

Der Champions-League-Sieger von 2007 stand in den vergangenen zwölf Jahren immer im Finale und holte bislang acht Meistertitel. Anfang März hatte das Team um Nationalspieler Christian Pampel bereits zum zehnten Mal den Pokal gewonnen. Friedrichshafen kann damit zum vierten Mal in Folge das Double schaffen - das gelang bislang nur dem SC Dhfk Leipzig in den 50er Jahren.

© SID

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