Volleyball Nationalmannschaft
Deutsche Volleyball-Teams erhalten mehr Geld

Die deutschen Volleyball-Nationalteams werden künftig mehr Geld erhalten. Dadurch kann Giovanni Guidetti im Amt des Frauen-Bundestrainers bleiben. Dies beschloss der Hauptausschuss des DVV.

Die Landesverbände und die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) werden die deutschen Volleyball-Nationalteams künftig mit größeren Geldbeträgen versorgen. Damit kann der Italiener Giovanni Guidetti im Amt des Frauen-Bundestrainers bleiben. Für die Etaterhöhungen wurde auf dem Hauptausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in Rüsselsheim mit großer Mehrheit einer 30-prozentigen Beitragserhöhung zugestimmt.

Damit soll neben dem Spitzensport die Nachwuchsförderung weiter voran getrieben und der Schuldenstand gesenkt werden. Zudem ist daran gedacht, den nach dem Abschied von Siegfried Köhler verwaisten Posten eines Sportdirektors zu besetzen.

Die Landesverbände zahlen dem DVV ab 2007 einen jährlichen Beitrag von mindestens 650 000 Euro, die DVL garantiert 39 000 Euro. Von dieser Summe muss der DVV mindestens 50 000 Euro pro Jahr zur Schuldentilgung - aktuell hat der Verband cirka 280 000 Euro Verbindlichkeiten - verwenden.

DVV-Vizepräsident Götz Moser erklärte, dass der Vertragsverlängerung mit Guidetti nichts mehr im Wege stehe. Es müsse nun nur noch über Art und Weise der Anstellung gesprochen werden, fügte Moser an. Die Frauen hatten bei der WM Platz elf belegt, die Männer spielen bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit zwölf Jahren am Sonntag in Japan um Rang neun.

© SID

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