Volleyball Nationalmannschaft
Hübner: "Funktionierendes Team ist unsere Stärke"

Auch wenn die deutschen Volleyballer in der WM-Zwischenrunde bislang Lehrgeld zahlen, verliert Nationalspieler Stefan Hübner nicht den Mut. "Wir müssen weitermachen wie bisher", sagte Hübner im Interview.

Nach Niederlagen in der WM-Zwischenrunde in Japan gegen Italien und Bulgarien kommt bei den deutschen Volleyballern keine Krisenstimmung auf. Nationalspieler Stefan Hübner sprach in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) über die Situation seines Teams.

sid: "Wie beurteilen sie die Lage für die Mannschaft nach drei Niederlagen hintereinander?"

Stefan Hübner: "Es war wichtig, dass wir nach dem verlorenen Italien-Match zurückgekommen sind, unseren Rhythmus wieder gefunden haben. Block, Abwehr und Aufschläge waren gegen die Bulgaren wieder gut. Von der Bank kamen Kromm und Dehne zum Einsatz, und sie haben uns geholfen. Die Partie war positiv für die Moral.

sid: "Wie tief war die Stimmung denn nach dem 0:3 mit vielen Fehlern am Samstag gegen die Italiener?"

Hübner: "Wir haben gewusst, dass jeder besser spielen kann. Aber das ist kein Selbstläufer. Darum haben wir uns zusammengesetzt, uns gesagt, dass wir keine Energien mit Reden verschwenden wollen und keine Eitelkeiten ausbrechen dürfen."

sid: "Gab es denn derartige Stimmungen?"

Hübner: "Wir wollten Eitelkeiten oder Schuldzuweisungen gar nicht erst aufkommen lassen. Bei mehreren Niederlagen ist natürlich die Gefahr da, dass sich gegenseitig Vorwürfe gemacht werden. Wir haben uns noch einmal klar gemacht, dass ein gut funktionierendes Team unsere Stärke ist. Und uns erinnert, dass wir mit dem Einzug in die Zwischenrunde unser gestecktes Ziel erreicht haben."

sid: "Wie schaut ihre Prognose für die nächsten beiden Partien aus?"

Hübner: "Wir müssen weitermachen wie bisher. Dann haben wir gegen die USA und Tschechien eine Chance zu gewinnen."

© SID

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