Volleyball Olympia
Volleyballer scheitern an ihren Nerven

Nach einer 2:0-Satzführung und zwei vergebenen Matchbällen haben die deutschen Volleyballer bei der olympischen Vor-Qualifikation gegen Tschechien verloren und stehen damit im letzten Gruppenspiel unter Zugzwang.

Trotz einer 2:0-Satzführung und zwei Matchbällen gegen Tschechien haben es die deutschen Volleyballer verpasst, bei der olympischen Vor-Qualifikation einen Sieg einzufahren. Nach dem 2:3 (25:18, 26:24, 24:26, 23:25, 11:15) steht die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu vor dem letzten Gruppenspiel am Freitag gegen Gastgeber Portugal unter Zugzwang. Ein Sieg ist Pflicht, um doch noch ins Halbfinale des Turniers einzuziehen. Die Portugiesen hatten die Tschechen zuvor 3:2 bezwungen.

Nur der Turniersieger von Evora hat seine Teilnahme an der europäischen Olympia-Qualifikation im türkischen Izmir (7. bis 13. Januar) sicher. Unter den acht dort teilnehmenden Mannschaften wird ein Ticket für die Sommerspiele im nächsten Jahr in Peking vergeben. Klappt es über diesen Weg nicht mit der ersten deutschen Olympia-Qualifikation seit 36 Jahren, bleibt als letzte Möglichkeit das Qualifikations-Turnier in Düsseldorf vom 23. bis 25. Mai 2008.

"So einer wie Hambüchen sagt, dass Druck geil ist, und wird Weltmeister. Meine Volleyballer kriegen beim 24:22 Angst", hatte Verbandschef Werner von Moltke nach dem fünften Platz seines Teams bei der EM mit Blick auf Turn-Champion Fabian Hambüchen erklärt. Das bewahrheitete sich wieder einmal gegen Tschechien, als die bis dahin souveräne deutsche Mannschaft ein 24:22 im dritten Satz verspielte und nach 124 Minuten noch unterlag.

© SID

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