Volleyball Weltliga
Rückkehr kostet Verband eine Million Euro

Der Deutsche Volleyballverband muss für die Rückkehr in die Weltliga eine Million Euro investieren. Zuletzt hatte Deutschland 2003 an der Serie teilgenommen.

Bis zu eine Million Euro muss der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) für die Rückkehr in die Weltliga im Jahr 2010 investieren. Diese Summe soll mit Unterstützung von Sponsoren und Städten aufgebracht werden. Um die drei Heimspiel-Wochenenden gegen Europameister Polen (4. bis 6. Juni 2010), Kuba (25. bis 27. Juni) und Argentinien (2. bis 4. Juli) bewerben sich Berlin, Düsseldorf, Stuttgart und Trier.

"Wir wollen die Weltklasse endlich wieder in Deutschland präsentieren. Die Weltliga ist ein motivierendes Element für Trainer und Spieler", sagte DVV-Sportdirektor Günter Hamel auf einer Presseskonferenz in Frankfurt/Main.

Deutschland zuletzt 2003 mit dabei

Deutschland hatte letztmals 2003 an der mit 20 Mill. Dollar dotierten Serie der weltbesten Teams teilgenommen. 2011 will Verbandschef Werner von Moltke die Weltliga-Endrunde in Berlin ausrichten. 2013 wird aller Voraussicht nach zudem die Frauen-Europameisterschaft in Deutschland stattfinden.

Mit der Veranstaltungs-Offensive, einem neuen Vermarktungskonzept und einem modernerem Erscheinungsbild will der DVV nach dem Abschied des Hauptsponsors den Verlust von etwa 300. 000 Euro ausgleichen. Bis zum Beginn der kommenden Auswahlsaison sollen zudem die bis nach der WM 2010 laufenden Verträge mit den Bundestrainern Raul Lozano (Männer) und Giovanni Guidetti (Frauen) vorzeitig bis 2012 verlängert werden.

"Bei Olympia in London wollen wir zwei Medaillen, bei beiden Weltmeisterschaften im nächsten Jahr mindestens unter die besten Acht", sagte von Moltke. Im vergangenen Sommer hatte der DVV mit dem ersten WM-Titel im Beachvolleyball durch Julius Brink/Jonas Reckermann und bei den U-20-Juniorinnen, dem ersten Europaliga-Sieg der Männer und Platz vier für die Frauen bei der EM große Erfolge gefeiert.

© SID

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