Volleyball WM
Kein WM-Losglück für DVV-Teams

Bei der Gruppenauslosung für die Volleyball-WM 2006 in Japan haben die deutschen Mannschaften kein Glück gehabt. Die Herren treffen unter anderem auf Olympiasieger Brasilien, die Damen auf China und Russland.

Die deutschen Volleyball-Nationalteams hat bei der Auslosung der Weltmeisterschafts-Endrunden 2006 in Japan das Glück verlassen. Die erstmals seit zwölf Jahren wieder qualifizierten Herren treffen in ihrer Vorrunden-Gruppe auf Olympiasieger Brasilien, den WM-Dritten Frankreich, den Olympia-Fünften Griechenland, den Weltliga-Dritten Kuba und Australien.

Die Damen spielen gegen Olympiasieger China, den Olympia-Zweiten Russland, den EM-Vierten Aserbaidschan sowie gegen die Dominikanische Republik und Mexiko. Die jeweils vier bestplatzierten Teams erreichen die Zwischenrunde.

"Ist ja super"

"Ist ja super", kommentierte Herren-Bundestrainer Stelian Moculescu leicht sarkastisch die Auslosung in Tokio: "Jede andere Gruppe wäre besser gewesen. Aber ich bin solche Resultate von anderen Auslosungen gewohnt. Wir wollen trotzdem die Vorrunde unbedingt überstehen." Erster Gegner ist am 17. November 2006 Außenseiter Australien.

Damen-Cheftrainer Hee Wan Lee, dessen Team am 31. Oktober gegen die Dominikanische Republik in die WM startet, sieht nach dem Lospech ebenfalls das Erreichen von Runde zwei als Mindestziel: "Wir müssen eine starke Mannschaft bilden und uns auf unsere Leistung konzentrieren. Gegen Mexiko müssen wir gewinnen, gegen die Dominikanische Republik und Aserbaidschan haben wir eine Chance."

Von den jeweils vier Sechsergruppen qualifizieren sich nur die vier Erstplatzierten für die zweite Runde. Die Ergebnisse des Quartetts werden mit in die zweite Runde genommen, wo es zum Duell gegen vier Teams aus einer anderen Gruppe kommt.

Die Erst- und Zweitplatzierten der beiden Zweitrundengruppen spielen anschließend um die Medaillen, die Dritt- und Viertplatzierten um die Plätze fünf bis acht. Die Weltmeisterschaften finden im nächsten Jahr vom 31. Oktober bis 16. November (Frauen) und vom 17. November bis 3. Dezember (Männer) statt.



© SID

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