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Warmer Geld-Regen für Traum-Finale

Bayern München und Schalke 04 dürfen sich über einen warmen Regen von je zwei Mill. Euro freuen, die Fans auf ein Traumfinale. „Erster gegen Zweiter - das verspricht einen großen Fußballabend“, sagte Bayern-Coach Felix Magath vor dem DFB-Pokalfinale am 28. Mai.

dpa BERLIN. Bayern München und Schalke 04 dürfen sich über einen warmen Regen von je zwei Mill. Euro freuen, die Fans auf ein Traumfinale. "Erster gegen Zweiter - das verspricht einen großen Fußballabend", sagte Bayern-Coach Felix Magath vor dem DFB-Pokalfinale am 28. Mai.

"In dieser Saison haben wir Bayern München zwei Mal besiegt, das wollen wir auch ein drittes Mal schaffen", sagte Schalke-Trainer Ralf Rangnick seinem Kollegen schon mal den Kampf an. Zusammen vier Mill. Euro werden vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) an beide Teams verteilt. Bayern holte die Trophäe bereits elf Mal, "Königsblau" vier Mal. Die Veranstaltung im Olympiastadion, zu der auch das Frauen-Finale zwischen Pokalverteidiger Turbine Potsdam und Meister 1. FFC Frankfurt gehört, ist seit Wochen mit 74 600 Fans ausverkauft. "Das ist mein erstes Finale als Trainer, das war immer ein großes Ziel. Das ist etwas Besonderes, ich genieße es", erklärte Magath zu seinem Final-Debüt als Coach.

Auch als Spieler war der heute 51-Jährige nie zu einem Finale in Berlin. Ein Jahr nach dem Ende seiner Karriere hatte er 1987 als Manager nach dem 3:1-Sieg des Hamburger SV gegen die Stuttgarter Kickers allerdings die Trophäe schon einmal in den Händen gehalten. "Wir haben jetzt die große Chance, zum fünften Mal das Double für den FC Bayern zu holen. Daher wäre es eine Enttäuschung, wenn wir das Finale nicht gewinnen", betonte Magath.

Sorgen machen sich beide Final-Trainer um den Terminstress ihrer Spieler noch nach dem Saison-Höhepunkt in der Hauptstadt. "Ich denke, dass die Belastung langsam zu viel wird. Die Spieler werden daran gehindert, sich zu erholen", sagte Magath speziell mit Blick auf den Confederations Cup der Nationalmannschaft im Juni.

Kollege Rangnick führte die über 60 Saisonspiele an, die beispielsweise Gerald Asamoah bereits in den Beinen habe. "Das ist sehr problematisch. Denn im sportlich besten Fall würde ja der Confederations Cup über vier Wochen gehen", sagte der Schalke-Trainer. Für die Zukunft wünsche er sich, dass "die Bundesliga- Trainer bei Nominierungen mehr heran gezogen werden". Derzeit würden "die Dinge komplett an den Erstliga-Trainer vorbei laufen".

Magath hat mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann bereits über die Problematik im Sommer gesprochen. Konkrete Absprachen aber gebe es nicht: "Der Kontakt beschränkt sich darauf, dass ich ihm Auskunft über den Zustand der Spieler gebe. Die Entscheidung, ob und wen er einsetzt, ist ganz allein Sache des Bundestrainers. Er muss wissen, was er erreichen will oder nicht erreichen will, wen er braucht oder nicht braucht." Zuvor hatte Magath bereits angeregt, DFB-Kapitän Michael Ballack im Hinblick auf die Kräfte zehrende WM-Saison eine Pause zu gönnen. Dagegen sieht der Bayern-Coach für Sebastian Deisler im Confed-Cup eine Chance: "Das könnte einen Schub für ihn geben."

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