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Warnecke locker ins Halbfinale - auch Meeuw weiter

Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Montreal haben die deutschen Schwimmer am Dienstag ihr Soll erfüllt. Mark Warnecke zog über 50m Brust ebenso ins Halbfinale ein wie Helge Meeuw über 200m Schmetterling.

Langsam geht es aufwärts für die Deutschen Schwimmer bei den Weltmeisterschaften in Montreal. Am Dienstag ist "Oldie´" Mark Warnecke über 50m Brust in 27,80 Sekunden als Vierter ins Halbfinale eingezogen. "Ich war gut drauf, aber im Kampf um eine Medaille wird es eine heiße Kiste. Die Konkurrenz hat hohes Niveau", erklärte der mit 35 Jahren älteste WM-Teilnehmer aus Essen. Während Jens Kruppa (Riesa/28,04) nach Platz elf ebenfalls im Halbfinale steht, blieb Weltrekordler Oleg Lisogor (Ukraine) überraschend auf der Strecke.

Meeuw wollte "keine Kraft vergeuden"

Sicher weiter kam der deutsche Meister Helge Meeuw über 200m Schmetterling. In 1:58,95 Minuten schwamm der 20-Jährige mit angezogener Handbremse auf Rang 14. "Ich wollte nicht unnötig Kraft vergeuden", sagte der Wiesbadener und kündigte nun den Angriff auf den 19 Jahre alten deutschen Rekord von Michael Groß an: "Den will ich mir hier packen."

Benjamin Starke aus Cottbus (2:00,40) schied als 21. ebenso aus wie Meike Freitag (Frankfurt/2:01,19) als 19. über 200m Freistil. Petra Dallmann (Heidelberg/2:00,63) schaffte als 16. knapp den Sprung ins Halbfinale.

Buschschulte auf dem Weg zum Titel

In der Nacht zuvor hatte Buschschulte am Tag der Rekorde ihre Chance auf die Titelverteidigung über 100m Rücken gewahrt. In 1:00,67 Minuten zog die Magdeburgerin als Zweite in den Endlauf ein und erwartet dort ein "heißes Rennen" mit Weltrekordlerin Natalie Coughlin (1:00,59) aus den USA. "Wenn sie nicht taktiert hat, wird es ganz knapp", meinte die 26-Jährige, die sich nach dem Silber zum Auftakt mit der 4x100m-Freistilstaffel äußerst entspannt gibt.

Im Endlauf steht auch Sarah Poewe (Wuppertal) über 100m Brust. In 1:07,80 Minuten schwamm die Olympia-Fünfte im Halbfinale die viertschnellste Zeit. Endstation war hingegen für Poewes Teamkollege Steffen Driesen (55,37 Sekunden) als 13. über 100m Rücken, 50m-Weltrekordlerin Janine Pietsch (Ingolstadt/1:02,49) ebenfalls als 13. über die gleiche Distanz sowie Stefan Herbst (Leutzsch/1:48,72) als Elfter über 200m Freistil.

© SID

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