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Waske und Schüttler erreichen Runde zwei

Beim Mercedes-Cup in Stuttgart haben Alexander Waske und Rainer Schüttler die zweite Runde erreicht. Lokalmatador Simon Greul ist hingegen wie auch Lars Burgsmüller bereits gescheitert.

Daviscupspieler Rainer Schüttler hat beim ATP-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof als vierter deutscher Tennis-Profi die zweite Runde erreicht. Der Korbacher gewann sein Auftaktmatch gegen den Spanier Fernando Vicente 7:6 (7:3), 6:4. "Ich bin auf dem Weg nach oben. Seit ein paar Wochen habe ich wieder den Glauben an mich gefunden. Es läuft immer besser, ich spiele wieder gutes Tennis", sagte Schüttler. Der Korbacher, der im Laufe dieser Saison bereits elfmal in der ersten Runde die Segel streichen musste, trifft in der zweiten Runde auf den an Nummer sieben gesetzten Russen Michail Juschni.

Gegen Vicente entwickelte sich ein spannendes Match, in dem nicht alles für Schüttler nach Wunsch lief. Dennoch hatte der 29-Jährige in den entscheidenden Szenen die besseren Schläge und Nerven. "Im ersten Satz habe ich gut zurückgefightet, nachdem ich meinen Aufschlag dumm verloren hatte. Letztendlich habe ich dann irgendwie gewonnen. Das alleine zählt", meinte Schüttler, der nach 1:33 Stunden den zweiten Matchball verwandelte.

Auch Waske kommt weiter

Zuvor hatte bereits Doppelspezialist Alexander Waske (Frankfurt) dank eines 7:5, 6:2-Erfolges gegen den Franzosen Jerome Haehnel die Runde der letzten 32 erreicht. Dort muss sich der Mannschafts-Weltmeister mit dem an 13 gesetzten Argentinier Jose Acasuso auseinandersetzen. "Mit Acasuso habe ich im vergangenen Jahr Bundesliga gespielt. Er hat ein goldenes Händchen und einen sehr guten Aufschlag. Es gibt einige Gegner, gegen die ich nicht so gerne gespielt hätte wie gegen ihn", meinte Waske zu seinen Chancen auf den Einzug in das Achtelfinale.

Burgsmüller und Greul ausgeschieden

Dagegen musste Lars Burgsmüller (Mülheim) wie bereits zuvor der Reutlinger Simon Greul gleich in der ersten Runde die Segel streichen. Burgsmüller erlebte nach gutem Beginn einen totalen Einbruch und unterlag dem Finnen Jarkko Nieminen 7:6 (7:5), 0:6, 1: 6. Zudem verlor der 24 Jahre alte Qualifikant Greul bei der Fortsetzung des am Montag wegen Dunkelheits abgebrochenen Matches gegen den Tschechen Thomas Zib 6:4, 6:7 (7:9) und 2:6.

Damit haben nach der ersten Hauptrunde vier von insgesamt neun deutschen Startern die zweite Runde erreicht. Zum Auftakt am Montag hatten bereits Philipp Kohlschreiber (Bamberg) sowie Andreas Beck (Ravensburg) die erste Runde überstanden. Im vergangenen Jahr war kein deutscher Spieler über die zweite Runde hinausgekommen.

© SID

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