Wasserball Bundesliga
Meister SV Cannstatt löst Bundesligateam auf

Nur zwei Wochen nach der großen Feier über die gewonnene Meisterschaft hat sich beim SV Cannstatt großer Frust eingestellt. Der Verein zieht wegen mangelnder Sponsorengelder sein Team aus der Bundesliga zurück.

Die Freude über den Meistertitel währte beim SV Cannstatt nicht lange. Der Verein zieht seine Mannschaft nun doch aus der Bundesliga zurück. "Wir haben keine Spieler mehr, deshalb macht es keinen Sinn mehr", sagt Präsident Dieter Junger. Die Stuttgarter hatten in diesem Jahr zum ersten Mal die deutsche Meisterschaft gewonnen und Seriensieger Spandau 04 abgelöst. Da die Suche nach Sponsoren zur Deckung des 150 000-Euro-Etats ohne Erfolg blieb, stellte der Klub zwei Wochen nach seinem größten Triumph seinen Spielern frei, sich nach anderen Vereinen umzusehen.

In der Folge verließen nicht nur die Nationalspieler Steffen Dierolf, Florian Naroska (zum Bundesliga-Aufsteiger SSV Esslingen), Heiko Nossek (zum griechischen Meister Ethnikos Piräus), Moritz Oeler (Spandau) und Florian Müller (zum ASC Duisburg) die Schwaben. Auch der polnische Nationalkeeper Michal Diakonow heuerte wie die Nachwuchsspieler Michael Müller, Boris Schulmann, Bastian Lehmann und Miloslav Alkesic beim Nachbar Esslingen an. Lediglich Nationalspieler Lukasz Kieloch und der Ungar Peter Ambrus standen zuletzt auf der Spielerliste in Cannstatt. Während Ambrus bei Cannstatt in der Oberliga spielen wird, wird Kieloch mit dem SC Horgen in der Schweiz in Verbindung gebracht. Derzeit ist der gebürtige Pole zusammen mit den anderen Nationalspielern aus Cannstatt auf dem Weg nach Belgrad zu den dortigen Europameisterschaften (1. bis 10. September).

© SID

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