Wasserball Nationalmannschaft
Deutsche Wasserballer gehen gegen Italien unter

Nach einer 3:8-Niederlage gegen Italien ist für das deutsche Wasserball-Team die erhoffte erste WM-Medaille nach 25 Jahren in weite Ferne gerückt. Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm muss nun gegen die USA ran.

Das deutsche Wasserball-Team von Trainer Hagen Stamm muss in Melbourne um die erhoffte erste WM-Medaille nach 25 Jahren bangen. Gegen Italien verlor die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ihr letztes Vorrundenspiel der Gruppe A mit 3:8 (1:1, 1:3, 1:2, 0:2). Zum Auftakt der Viertelfinals treffen die Deutschen damit am Montag (8.00 Uhr Mesz) auf die USA. Im Erfolgsfall würde WM-Mitfavorit Ungarn im Anschluss warten.

Stamm, der 1982 bei Bronze in Ecuador als damaliger Weltklasse-Center maßgeblich am letzten WM-Edelmetall beteiligt war, beklagte einen "Rückfall in alte Zeiten" und ging mit seinem Team hart ins Gericht: "Es fehlte die Zivilcourage. Von unseren Kanonieren, die sonst beinahe das Tornetz kaputt werfen, war nichts zu sehen."

Einzig Center Thomas Schertwitis vom russischen Erstligisten Sintez Kasan konnte als Doppeltorschütze überzeugen. Den dritten Treffer erzielte Heiko Nossek vom griechischen Meister Ethnikos Piräus.

"Die USA sind eigentlich ein gleichwertiger Gegner für uns. Man sollte uns noch nicht abschreiben, aber wir müssen uns deutlich steigern. Jetzt muss ich meine Mannschaft aufrichten und ihr das Selbstvertrauen wiedergeben", sagte Stamm.

© SID

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