Wasserball Nationalmannschaft
Deutsche Wasserballer kämpfen um Olympia-Ticket

Für die deutschen Wasserballer und sieben weitere Teams beginnt heute das Weltliga-Finale in Berlin. Der Sieger erhält neben einer Prämie von 100 000 Dollar auch das begehrte Ticket für die olympischen Spiele in Peking.

Beim Weltliga-Finale der Wasserballer, das heute in Berlin startet, geht es für die acht teilnehmenden Mannschaften um nicht weniger als ein Ticket für die Olympischen Spiele 2008 in Peking und insgesamt 347 500 Dollar Preisgeld. Bis zum 12. August dauern die Spiele im Hallenbad an der Landsberger Allee an, bei denen die acht Teilnehmer in zwei Gruppen und einer anschließenden KO-Runde gegeneinander antreten müssen.

In der Vorrundengruppe B trifft Deutschland heute auf Kanada, am Mittwoch folgt das Spiel gegen Olympiasieger Ungarn, einen Tag später wartet Australien (alle jeweils 19.00 Uhr). In Gruppe A spielen der zweimalige Weltliga-Champion und Europameister Serbien, Rumänien, die USA und China.

Heimspiel als Chance

Nach Platz drei beim Endrundenturnier 2005 in Belgrad und dem achten WM-Platz in Melbourne 2007 hofft Bundestrainer Hagen Stamm vor allem auf den Heimvorteil. "Die Einstellung meiner Spieler muss stimmen, sie müssen an sich selbst glauben, Leidenschaft, Ehrgeiz und unbedingten Siegeswillen zeigen. Dann haben wir sicher auch den enorm wichtigen Rückhalt beim Publikum", sagte Stamm, der sein Team zuletzt zu einem Kurzlehrgang in Duisburg versammelte.

Ausscheiden ist bei der Weltliga-Endrunde nicht möglich, alle acht Teams qualifizieren sich für das Viertelfinale. Dort spielt der Gruppenerste jeweils gegen den Vierten der Parallelgruppe, der Zweite gegen den Dritten.

Es folgen am 11. August die Halbfinals. Der Sieger des Endspiels am 12. August (15.00 Uhr) erhält die vom Schwimm-Weltverband Fina ausgelobten 100 000 Dollar als Preisgeld und darf zu Olympia reisen. Von den in Berlin teilnehmenden Mannschaften sind Gastgeber China und Ungarn bereits qualifiziert.

Das deutsche Aufgebot für das Weltliga-Finale im Überblick: Alexander Tchigir, Andreas Schlotterbeck, Fabian Schroedter, Moritz Oeler, Eric Bukowski (alle Spandau 04 Berlin), Timo Purschke, Tobias Kreuzmann (beide ASC Duisburg), Steffen Dierolf, Florian Naroska (beide SSV Esslingen), Thomas Schertwitis (Sintez Kasan/Russland), Heiko Nossek (Ethnikoa Piräus/Griechenland), Sören Mackeben (ZF Eger/Ungarn)

© SID

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