Wasserball Nationalmannschaft
DSV-Wasserballer unterliegen Kanada

Die deutschen Wasserballer haben bei der WM überraschend gegen Kanada mit 4:5 verloren. Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm trifft nun als Gruppendritter auf Montenegro.

Dem sensationellen Remis gegen Olympiasieger Ungarn folgte für Deutschlands Wasserballer der bitterböse WM-Rückschlag gegen Kanada - und eine Generalabrechnung von Bundestrainer Hagen Stamm. "Meine Spieler haben gespielt wie Hasenfüße", schimpfte Stamm nach dem 4:5 (1:1, 0:1, 0:1, 3:2) gegen die Nord-Amerikaner und redete sich in Rage: "So verliert man gegen jede Frauen-Mannschaft."

Durch die erste WM-Pleite in Rom muss die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) nun in der Zwischenrunde am Sonntag (16.30 Uhr) gegen den Olympiavierten Montenegro antreten. "Wir hatten alles in der Hand, um einen leichteren Gegner zu bekommen. Das haben sich die Spieler selbst eingebrockt", sagte Stamm.

Die Chance auf das anvisierte Erreichen des Viertelfinals sieht Stamm nur noch bei zehn Prozent. "Jetzt müssen die Spieler zeigen, ob sie Männer sind und Moral haben", sagte Stamm.

Stamm: "Kaum aufs Tor geschossen"

Der frühere Weltklasse-Center war maßlos sauer, "vor allem über die Art und Weise der Niederlage", schimpfte Stamm, "wir haben uns einschläfern lassen. Ich weiß gar nicht, wen ich als schlechten Spieler nennen soll, denn es waren alle schlecht."

Zwei Tage nach dem 7:7 gegen Ungarn fand das DSV-Team gegen die defensiv agierenden Kanadier keine Mittel und enttäuschte auf ganzer Linie. "Wir haben doch kaum vernünftig aufs Tor geschossen. Wenn man nur fünf Gegentreffer bekommt, muss man eigentlich locker gewinnen", sagte Stamm.

Bester deutscher Werfer war der zweimal erfolgreiche Moritz Oehler von Rekordmeister Wasserfreunde Spandau. Die beiden anderen Tore erzielten Oehlers Teamkollege Marko Savic sowie der Kapitän und künftige Italien-Profi Marc Politze.

© SID

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