Wasserball Nationalmannschaft
Schertwitis verabschiedet sich mit Kritik

Thomas Schertwitis hat nach 282 Länderspielen seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt und scharfe Kritik geübt: "Wasserball ist bei uns im Keller", sagte der 36-Jährige.

Thomas Schertwitis geht im Zorn. Der 36-Jährige, der zu den erfolgreichsten Wasserballer Deutschlands zählt, hat nach 282 Länderspielen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt und scharfe Kritik geäußert. "Wasserball ist bei uns im Keller, es gibt keinerlei Unterstützung für den Sport und die Sportler, aus der Politik kommt nur dummes, unprofessionelles Gelaber", meinte der Center in der Tageszeitung Die Welt (Donnerstagausgabe).

Schertwitis, bei Olympia in Peking Zehnter mit dem deutschen Team: "Es ist einiges vorgefallen, es ist einiges zu klären. Dann mache ich lieber den Jüngeren Platz, statt mich rumzuärgern. Nationaltrainer Hagen Stamm will ja ohnehin etwas Neues auf die Beine stellen", erklärte der Profi von Sintez Kasan (Russland), den vor allem das aus seiner Sicht wenig professionelle Umfeld in Deutschland stört.

© SID

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