Wassersport-Branche optimistisch Wieder mehr Neueinsteiger im Bootssport

Kampf um Nachwuchs: Seit Jahren kämpft die Bootsbranche mit sinkenden Eignerzahlen und einem ständig steigenden Durchschnittsalter der Wassersportfans. Nun entdecken vor allem junge Familien das Hobby.
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So schnell – Junge Start-Ups bringen frischen Wind ins Geschäft

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DüsseldorfMehr Neueinsteiger in den Wassersport machen die Branche in Deutschland zuversichtlich. Jährlich etwa 7.000 bis 7.500 neue Bootseigner sorgten für gute Geschäfte, berichtete der Bundesverband Wasserwirtschaft am Donnerstag in Düsseldorf vor Beginn der weltgrößten Wassersport-Messe „Boot“ (21. bis 29. Januar). Hinzu komme eine noch größere Anzahl an Wassersport-Fans, die sich zunächst oder auch auf Dauer mit einem gecharterten Boot begnügten.

Zu den Neueinsteigern zählten vor allem junge Familien mit Kindern, berichtete der Geschäftsführer des Wassersportverbands, Jürgen Tracht. Gefragt seien zunehmend die im Vergleich zu Segelbooten einfacher zu fahrenden Motorboote.

Den Neueinsteigern stünden allerdings jährlich rund 9.000 Aussteiger aus dem Bootssport gegenüber, so dass die Zahl von bundesweit rund 480.000 Bootseignern aktuell weiter sinke. Mit einem Durchschnittsalter von derzeit etwa 60 Jahren würden die Bootseigner immer älter.

Viele Besitzer nutzen ihre Schiffe zudem eher als eine Art schwimmendes Wochenendhaus. So liege Zahl der durchschnittlichen Betriebsstunden bei Motorbooten im Jahr lediglich bei etwa 60 bis 80. Im Gegenzug werde von den Schiffseignern zunehmend Wert auf eine komfortable Ausstattung mit Heizung, Kühlschrank und Herd gelegt.

Für 2016 rechnet die Branche mit einem Gesamtumsatz mit Gütern und Dienstleistungen von rund 2,0 Milliarden Euro, nach 1,8 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Die Umsätze mit sogenannten Megajachten sind in diesen Zahlen allerdings nicht enthalten. Bei neuen Booten könnten sich die Verbraucher auf stabile Preise einrichten, während für hochwertige Gebrauchte tendenziell mehr bezahlt werden müsse, berichtete Tracht.

Das sind die Top-Verdiener im Sport
Qatar ATP Open Tennis
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Platz 15 - Rafael Nadal

Der Spanier ist nicht nur auf dem Grün erfolgreich: Die Nummer zwei im Tennis verdiente 31,51 Mio. Dollar. Im Vergleich zu seinem Konkurrenten Roger Federer ist das allerdings wenig. Er liegt im Ranking viel weiter vorne.

Britain Soccer FA Cup
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Platz 18 - Wayne Rooney

Nur drei Fußballer sind in den Top 20 - und er ist einer von ihnen: Manchester Uniteds Wayne Rooney. Er generierte 29,2 Mio. Dollar. Das US-Magazin Sports Illustrated kürt jedes Jahr die Top-Verdiener im Sport.

New York Yankees Alex Rodriguez flips his bat after a called strike during sixth inning against the Florida Marlins in Miami
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Platz  10 – Alex Rodriguez

Den letzten Platz in der Top-10 belegt Alex Rodriguez 36 Mio. Dollar Jahresgehalt. Einen Großteil davon erzielte er nicht – wie in der Top 10 üblich – mit Werbegeldern, sondern mit seinem glänzenden Gehalt von 32 Mio. Dollar.

File photo of Indianapolis Colts quarterback Peyton Manning in Miami
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Platz  9 – Peyton Manning

Der bestbezahlte Quarterback der NFL: Peyton Manning von den Indianapolis Colts kommt auf 38,07 Mio. Dollar.

Real Madrid's Ronaldo celebrates after scoring against Sevilla during their Spanish first division soccer match in Seville
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Platz  8 – Cristiano Ronaldo

In der vergangenen Saison schoss Real-Madrids Stürmer das wichtigste Tor seiner Karriere und holte den Ligatitel. Auch außerhalb des Stadions erzielte der Stürmer Spitzenleistungen, gehört mit 38,8 Mio. Dollar zu den Topverdienern im Fußball. Nur einer verdient mehr …

Spain Messis Napkin Soccer
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Platz  7 – Lionel Messi

Er erhielt für seinen genialen Fußball den Titel Weltfußballer des Jahres – und ist auch der am besten bezahlte im Rasensport (43,8 Mio. Dollar). Obwohl der Sport weltberühmt ist, fließen die größten Gehälter und Werbebudgets in andere Sportarten …

Heat forward James passes to forward Haslem as Mavericks players defend during their NBA basketball game in Dallas, Texas
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Platz 6 - LeBron James

Er (m.) hat zwar keinen NBA-Titel gewonnen wie sein deutscher Basketballkollege Dirk Nowitziki (l.) mit den Dallas Mavericks, machte dennoch 44,5 Mio. Dollar im vergangenen Jahr. Der Stürmer der Miami Heat nahm alleine 30 Mio. mit Werbedeals ein. Nowitzki taucht im Ranking nicht auf.

Auf der „Boot“ präsentieren in diesem Jahr neun Tage lang 1.813 Aussteller aus 70 Ländern ihre Produkte vom Surfbrett bis zur Luxusjacht. Insgesamt sollen in den Messehallen 1.800 Schiffe vom Schlauchboot bis hin zur rund 8,5 Millionen Euro teuren Luxusjacht zu sehen sein. Erwartet werden rund 250.000 Besucher.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Wassersport-Branche optimistisch: Wieder mehr Neueinsteiger im Bootssport"

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  • Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
    Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
    Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:34 Uhr
    Nazi-Krankenkasse plant Lager für adipöse Menschen in Nord-Korea.

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