Wasserspringen International
Deutsche Wasserspringer wollen wieder glänzen

Die deutschen Wasserspringer wollen ab heute bei der EM in Budapest den Erfolg von Madrid wiederholen. Die Vizeweltmeister Andreas Wels und Tobias Schellenberg gehören ebenso zu den Mitfavoriten wie Heike Fischer.

Sieben Medaillen haben die deutschen Wasserspringer vor zwei Jahren zur erfolgreichsten Nation gemacht. Bei der Europameisterschaft in Budapest will das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ab heute erneut abräumen. Zu den Mitfavoriten gehören Andreas Wels und Tobias Schellenberg, die nach Silber bei Olympia 2004 in Athen und der WM im Vorjahr in Montreal diesmal ganz nach oben möchten. Beim Synchronspringen vom 3-m-Brett wollen die beiden nach sechs Jahre erneut EM-Gold gewinnen.

"Wir wissen, dass es nicht leicht wird, aber natürlich möchten wir zusammen nochmal ganz oben auf dem Podium stehen", sagt Wels. Zudem geht der 31-Jährige aus Halle als Titelverteidiger im Einzelspringen an den Start.

Heike Fischer kann für goldenen Start sorgen

Ohnehin setzen die DSV-Springer trotz Verletzungssorgen im Vorfeld große Hoffnungen in die am heutigen Dienstag beginnenden Wettkämpfe. "In Europa brauchen wir uns nicht zu verstecken", meint der Fachsparten-Vorsitzende Walter Alt: "Wir haben Wert darauf gelegt, dass unsere Athleten ihre Verletzungen in Ruhe auskurieren konnten. Ich hoffe nur, dass die Wettkampf-Stabilität rechtzeitig zurückkehrt."

Bei der EM vor zwei Jahren in Madrid war die DSV-Auswahl mit je dreimal Gold und Silber sowie einmal Bronze das Maß aller Dinge. Für einen goldenen Start könnte heute erneut Heike Fischer vom 1-m-Brett sorgen. Chancen auf Edelmetall hat die 23-Jährige aus Leipzig zudem mit Ditte Kotzian vom 3-m-Brett. Vor einem Jahr gewann die Berlinerin mit ihrer zurückgetretenen Partnerin Conny Schmalfuß WM-Silber.

Ihren Titel verteidigen wollen auch Nora Subschinski (Berlin) und Annett Gramm (Dresden) vom Turm. Bei den Männern tritt Vize-Europameister und Routinier Heiko Meyer (Riesa) zusammen mit dem 19 Jahre alten Sascha Klein aus Aachen an.

© SID

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