Wasserspringen WM
Hoffnungen ruhen auf Klein Hausding

Die deutschen Wasserspringer starten heute in die WM in Rom. Dabei stehen vor allem Sascha Klein und Patrick Hausding im Fokus. Drei Medaillen sollen mindestens herausspringen.

Zahlreiche Leistungsträger sind abgesprungen, doch Deutschlands Wasserspringer wollen zu Beginn der Schwimm-WM in Rom auch mit verjüngter Garde wie bei Olympia in Peking für Furore sorgen. In Sascha Klein und Patrick Hausding stehen sogar zwei Goldanwärter bereit. "Drei Medaillen sind unser Ziel. Wir werden sehen, in welchen Farben sie am Ende schimmern", sagte Walter Alt, Fachsparten-Leiter im Deutschen Schwimm-Verband (DSV).

Noch vor der offiziellen WM-Eröffnung steht heute der Vorkampf der Frauen vom Turm (14.00 Uhr) mit der WM-Dritten Christin Steuer (Riesa) und der EM-Zweiten Nora Subschinski (Berlin) an. Bei der ersten Titelvergabe der Männer vom Ein-Meter-Brett (17.00 Uhr) gelten Pavlo Rozenberg (Aachen) und Michel Annas (Berlin) eher als Außenseiter.

"Sie sind absolute Medaillenkandidaten"

Die Hoffnungen ruhen vor allem auf den Europameistern und Olympia-Zweiten Sascha Klein/Patrick Hausding vom Turm. "Sie sind absolute Medaillenkandidaten und können auch den Chinesen das Leben schwer machen", sagte DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow, der auch als kommissarischer Bundestrainer fungiert. Nach dem Glanzstück von Klein/Hausding bei der EM im April in Turin hatte Buschkow von einer "sensationellen Synchronität" geschwärmt.

Der Aachener Klein will zudem im Einzelwettkampf angreifen und seinen Absturz von Peking vergessen machen, als er im Halbfinale als Mitfavorit gescheitert war. Für den anvisierten Coup in der ewigen Stadt hat Klein hart gearbeitet und seine mit Schwierigkeiten gespickte Sprungserie noch einmal verschärft.

"Sascha hat noch zuletzt beim Grand Prix in Fort Lauderdale gezeigt, wozu er fähig ist. Er hat auf jeden Fall das Zeug dazu, ganz vorne mitzuspringen. Es gehört aber auch das Quäntchen Glück dazu", sagte Alt. Hausding bewies mit vier nationalen Titeln seine gute Form. Der Berliner gilt als Allrounder vom Turm und Drei-Meter-Brett.

Bei Olympia in Peking waren die DSV-Springer ins Rampenlicht gerückt, als Ditte Kotzian und Heike Fischer der deutschen Mannschaft mit Bronze die erste Medaille beschert hatten. Neben Kotzian und Fischer stehen in Andreas Wels, Tobias Schellenberg und Annett Gamm gleich fünf langjährige Leistungsträger dem DSV nach ihren Rücktritten nicht mehr zur Verfügung.

© SID

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