Wasserspringen WM
Steuer gewinnt Bronze im Turmspringen

Die deutschen Wasserspringer sind bei der WM in Melbourne weiter Medaillen-Garanten. Christin Steuer aus Magdeburg holte mit Platz drei vom Turm bereits das dritte Edelmetall für dieb DSV-Equipe.

Sprung-Medaille Nummer drei für die DSV-Riege: Ein Jahr nach ihrem dritten Platz bei der EM hat Christin Steuer auch bei der Schwimm-WM in Melbourne Bronze vom Turm gewonnen. Die 24 Jahre alte Wasserspringerin aus Riesa musste sich mit 386,85 Punkten nur den Chinesinnen Xin Wang (432,85) und Ruolin Chen (410,30) geschlagen geben.

Als Belohnung erhielt sie von ihrem Vater eine Mütze von Formel-1-Pilot Nick Heidfeld. "Ich hatte eine Abmachung mit unserem Bundestrainer Lutz Buschkow, dass er mir bei einer Medaille diese Mütze gibt - weil ich am vergangenen Wochenende vor dem Grand Prix schon nicht mit ins Fahrerlager durfte", erklärte Steuer, wie sie zu der ungewöhnlichen Trophäe kommt.

"Die beste Leistung meiner Karriere"

Viel mehr ist ihr aber natürlich das Edelmetall wert, dass sie immer wieder staunend betrachtete. "Damit habe ich definitiv nicht gerechnet. Das war die beste Leistung meiner Karriere", sagte Steuer, und von ihrem Lebensgefährten Heiko Meyer gab es ein Sonderlob: "Das war Weltklasse."

Meyer, der in Australien ebenfalls vom Turm ins Geschehen eingreifen wird, hat sie diese WM-Medaille nun voraus. Ein Jahr nach ihrem dritten Platz bei der EM in Budapest, steigerte sich Steuer noch einmal erheblich und musste mit 386,85 Punkten nur den beiden Chinesinnen Xin Wang (432,85) und Ruolin Chen (410,30) den Vortritt lassen.

"Seitdem ich mit Trainer Frank Taubert in der Gruppe in Dresden zusammen arbeite, geht es bergauf. Mit ihm habe ich den besten Coach für mich gefunden", erklärte Steuer ihre Leistungssteigerung. Dabei war sie bis zum Ende über ihre Erfolgsaussichten im Unklaren: "Ich schaue nicht auf die Anzeigetafel, und lasse mich lieber überraschen." Umso größer war die Überraschung dann auch.

Gamm landet auf Rang neun

Die Dresdnerin Annett Gamm belegte zwei Tage nach Bronze im Synchronwettbewerb Rang neun (291,30) und sicherte dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) durch die Finalteilnahme einen weiteren begehrten Quotenplatz für Olympia 2008 in Peking. Der Berliner Tobias Schellenberg verpasste zwei Tage nach Bronze im Synchronspringen das Finale vom 1-m-Brett mit 376,40 Punkten als 10. hingegen ebenso wie sein Teamkollege, der 18 Jahre alte WM-Debütant Patrick Hausding (382,85) auf Rang acht.

Wie bei den Frauen sorgten Yutong Luo (477,40) und Chong He (469,85) für einen chinesischen Doppelsieg. Platz drei sicherte sich der Italiener Christopher Sacchin (441,40).

© SID

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