Wettmonopol soll erhalten bleiben
Länder wollen Oddset schonen

Die Bundesländer wollen schärfer gegen illegale Sportwetten und verbotene Wetten im Internet vorgehen. Es keinen Grund am staatlichen Wettmonopol zu rütteln.

HB DÜSSELDORF. Die Finanzminister der Länder billigten am Donnerstag in Berlin einen Handlungskatalog der Innenminister, der auf einem vertraulichen Bericht des bayerischen Landeskriminalamtes basiert. Nach Worten des bayerischen Finanzministers Kurt Faltlhauser (CSU) forderten die Finanzminister zudem ihre Innen- und Justizkollegen auf, schärfer gegen Werbung illegaler Wettanbieter in Fußballstadien oder im Internet vorzugehen.

Nur der staatliche Anbieter Oddset solle dort werben dürfen. Ähnlich äußerte sich auch Nordrhein-Westfalens Finanzminister Jochen Dieckmann (SPD). Schleswig-Holsteins Finanzminister Ralf Stegner (SPD) sagte, vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland im kommenden Jahr müsse es dringend eine schärfere Kontrolle von Sportwetten geben: "Dazu ist das politische Umfeld derzeit günstig, das sollte genutzt werden."

In dem 40-seitigen vertraulichen Bericht heißt es, "das gemeinsame Handeln aller staatlichen Stellen bei der Unterbindung des illegalen Glücksspiels ist angebracht". Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus dem Kreis der Finanzminister erfuhr, sieht der Bericht neben einer ausführlichen Beschreibung der Situation des Glücksspielmarktes in Deutschland sechs konkrete Handlungsempfehlungen vor, um illegale Aktivitäten einzuschränken und abzustellen.

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