Wieso Rudolf Gröger so gerne Golf spielt
Der Magier von O2

Rudolf Gröger hat aus O2, dem einst kleinsten deutschen Mobilfunkunternehmen, eine Erfolgsgeschichte mit derzeit fast zehn Millionen Kunden gemacht. Konsequent setzt Gröger in seiner Werbung auf Prominente wie Franz Beckenbauer und Veronica Ferres - die meisten davon kennt er vom Golfplatz.

In der Branche der Mobilfunker ist Rudolf Gröger eine Ausnahmegestalt. Der Geschäftsführer des Netzbetreibers O2 Germany und Mitglied des Vorstands der englischen Muttergesellschaft MMO2, den das Werbe- und Marketingfachblatt "Horizont" im vergangenen Jahr zum "Unternehmer des Jahres" kürte, kann auf eine Erfolgsgeschichte verweisen, die die Konkurrenz neidisch macht. Der leidenschaftliche Golfer hat aus der einstigen Viag Interkom ein Unternehmen gemacht, das 96 Prozent aller Deutschen kennen. Von seinem edel und modern ausgestatteten Büro mit weit auslaufender Terrasse - nur ein paar Chips vom Münchner Olympiagelände entfernt - und parallel vom Berliner Hauptstadtbüro aus steuert der einstige Telekom-Mann sein Unternehmen.

Die gelungene O2-Marketingkampagne, für die er Anke Engelke, Dieter Bohlen sowie vor allem seine Golffreunde Franz Beckenbauer und Veronica Ferres gewinnen konnte, legte die Basis dafür. Durch sie ist Golf für den Wein- und Zigarrenliebhaber Gröger tatsächlich zum echten Erfolgsfaktor im Geschäft geworden. Die persönlichen Erfolge des 51-jährigen Bayern beim Golf sind mit Handicap 21 recht ordentlich, seinen größten Golfauftritt hat Rudolf ("Rudi") Gröger, privat Mitglied des Golfclub Pfaffing, alljährlich im Herbst beim O2 Eagles Präsidenten Cup, der zuletzt im November 2005 im sonnigen südtürkischen Belek ausgespielt wurde, nachdem sich die prominenten Mitspieler jahrelang in Bad Griesbach getroffen hatten.

Bei dem größten deutschen Charityturnier nehmen Prominente von Toni Schumacher über Jan Josef Liefers und Ex-CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer bis - natürlich - Franz Beckenbauer teil und verschaffen dem Eagles Cup Einnahmen in Höhe von rund 300 000 Euro. Damit wird eine Reihe von sozialen Institutionen wie etwa Veronica Ferres? Power- Child e.V. unterstützt.

Frage: Ist Golf spielen gut fürs Geschäft?

Rudolf Gröger: Ja, es hält mich fit, und wenn ich fit bin, ist das gut fürs Geschäft (lacht). Nein, Golf ist für uns Teil unserer Aktivitäten. Golfer gehören zu unserer Zielgruppe. Zugegeben, sie ist klein, nichts desto trotz versuchen wir, uns da zu positionieren. Und zum Zweiten ist Golf ganz ohne Frage wichtig fürs Network, Relationships mit Kollegen und Geschäftsleuten.

Sie sind viel unterwegs, laufen da auch mal Big Deals auf dem Platz?

Rudolf Gröger: Es ist ein Mythos - jedenfalls ist es mir noch nie passiert -, Business auf dem Golfplatz zu machen. So Geschichten: "Es gehen zwei auf den Golfplatz und schließen einen Millionendeal ab" waren mir bis jetzt noch nicht vergönnt. Aber man lernt Menschen kennen und kann insofern diese Plattform für Kontakte nutzen.

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