Wintersport Doping
Auch Wintersportler werden auf Cera getestet

Sarah Lewis hat angekündigt, dass auch im Winter Ausdauersportler auf das Dopingmittel Cera getestet werden. "Das gehört jetzt zur Standardprozedur", so die FIS-Generalsekretärin.

Auch die Ausdauersportler im Winter müssen vor den neuen Kontrollen gegen das Dopingmittel Cera zittern. Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes FIS, kündigte für die in Kürze beginnende Saison die Suche nach der Radsport-Modedroge an. Unter anderem waren Stefan Schumacher und dessen Gerolsteiner-Teamkollege Bernhard Kohl positiv auf die Epo-verwandte Substanz getestet worden.

Test eine "Standardprozedur bei Dopingkontrollen"

"Der Test gehört ab jetzt zur Standardprozedur bei Dopingkontrollen", sagte Lewis dem sid beim Forum Nordicum in Liberec. Die Britin schloss auch nicht aus, dass man wie bei den Proben von Olympia auch bei den Skisportlern im Nachhinein noch nach einem möglichen Cera-Doping suchen werde: "Das ist nicht ausgeschlossen."

Ähnlich wie im Radsport hatte es auch im Skilanglauf desöfteren Epo-Dopingfälle gegeben. Auch erhöhte Blutwerte, die ein Hinweis auf Blutdoping sein können, gibt es bei den Ausdauerspezialisten des Winters relativ häufig. Das urspünglich zur Therapie von Blutarmut entwickelte Mittel Cera bewirkt durch die erhöhte Aufnahmefähigkeit des Bluts für Sauerstoff eine Leistungssteigerung.

© SID

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