Wintersport National
DSV will an die Erfolge von 2006 anknüpfen

Nach dem tollen Abschneiden der DSV-Athleten im Winter 2006 hat Präsident Alfons Hörmann weitere Glanzleistungen gefordert. Bei den Weltmeisterschaften 2007 sollen die Sportler an die Erfolge aus Turin anknüpfen.

Der Deutsche Skiverband (DSV) präsentiert sich auch nach dem starken Abschneiden seiner Athleten im Winter 2006 erfolgsorientiert. "Ich bin sicher, dass wir nach dem Wintermärchen mit der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf und dem Sommermärchen mit der Fußball-WM ein weiteres Highlight erleben werden", betonte DSV-Präsident Alfons Hörmann am Freitag bei der Einkleidung der über 420 Athleten in Herzogenaurach.

Langläufer und Kombinierer gefordert

"In der Nordischen Kombination und im Langlauf sollten wir an die Turiner Erfolge mit insgesamt sieben Medaillen bei den kommenden Weltmeisterschaften anknüpfen können. Dann wären wir gut bedient", konkretisierte Generalsekretär Thomas Pfüller die Zielstellung. Die Biathleten, die ihre Titelkämpfe vom 2. bis zum 11. Februar 2007 in Antholz/Italien austragen, wollte der Verband nicht zu sehr unter Druck setzen. Wir sollten nicht zu viel erwarten", sagte Pfüller, "die Medaillen von Turin sind eine zu hohe Messlatte." Bei den Olympischen Winterspielen waren die Skijäger mit elf von insgesamt 18 Plaketten die erfolgreichsten Athleten des DSV.

Von den Skispringern erwartet der DSV bei der nordischen Ski-WM (22. Februar bis 4. März in Sapporo/Japan) ebenfalls einen Platz auf dem Siegerpodest. Allein die Alpinen, die im schwedischen Are (3. bis 18. Februar) um Edelmetall kämpfen, und die Freestyler (1. bis 28. Januar in Madonna di Campiglio/Italien) nahm Pfüller von seiner Forderung nach Erfolgen aus.

In Hörmanns Ausführungen standen neben der sportlichen Erfolgsbilanz die Verhandlungen in Sachen Fernsehvertrag im Mittelpunkt. Der Präsident widersprach dabei der gegenwärtigen Erwartungshaltung, wonach der DSV seine finanziellen Ansprüche nach unten schrauben müsse. "Der Haushalt 2007 sieht Zahlungen auf dem bisherigen Niveau vor. Wir gehen optimistisch in die Gespräche", sagte er.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem neun im vergangenen Winter erfolgreiche Sportler mit dem Goldenen Ski geehrt. Petra Haltmayr, Felix Neureuther (Alpin), Kati Wilhelm, Michael Greis (Biathlon), Christoph Stark (Freestyle), Claudia Künzel, Tobias Angerer (Langlauf), Georg Hettich (Kombination) und Michael Uhrmann (Springen) erhielten die höchste Auszeichnung, die der DSV zu vergeben hat.

© SID

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