Wintersport Weltcup: Auf Olympia folgt jede Menge Winter-Spitzensport

Wintersport Weltcup
Auf Olympia folgt jede Menge Winter-Spitzensport

Die Olympischen Spiele in Turin sind Geschichte - doch für die Sportler geht der Winterzirkus nahtlos in die nächste Runde. Die NHL empfängt die Olympia-Stars bereits am Dienstag. Anschließend jagt eine WM die andere.

Den Olympiateilnehmern bleibt kaum eine Atempause nach Olympia, denn die nächsten Entscheidungen im Wintersport-Zirkus lassen nicht lange auf sich warten. Die Stars des Eishockey-Finales Schweden - Finnland (3:2) jagen ab Dienstag in der nordamerikanischen Profi-Liga schon wieder dem Puck hinterher - ähnlich wie die Deutschen in der DEL. Und ab dem 12. März folgt dann eine Weltmeisterschaft der anderen.

Eine WM jagt die andere

Den Auftakt machen die Biathleten, die im slowenischen Pokljuka allerdings nur ihre Champions in der Mixed-Staffel küren. Es folgen die Eisschnellläufer mit der Mehrkampf-WM in Calgary/Kanada, die Eiskunstläufer mit ihren Titelkämpfen an gleicher Stelle und die Shorttracker, die ebenfalls in Kanada (Montreal) erst Team-Weltmeister küren und dann die Einzel-Weltmeister. Zum Abschluss findet die A-WM im Eishockey in der lettischen Hauptstadt Riga statt.

Wie groß der deutsche "Abstieg" vom Olympiaturnier zur B-WM im französischen Amiens ist, wird deutlich am Auftakt-Gegner des Teams von Uwe Krupp: Israel. Nach dem schlechtesten Abschneiden bei Winterspielen seit Olympia 1980 soll sofort der Aufstieg in die A-Gruppe geschafft werden, die man vor einem Jahr verlassen musste.

Mit Ausnahme von Torwart Olaf Kölzig (Washington Capitals) haben die NHL-Profis ihre Teilnahme für den Fall zugesagt, dass sie mit ihren Klubs die Stanley-Cup-Play-offs verpassen. Realistisch ist das bei Marco Sturm (Boston Bruins), Marcel Goc und Christian Ehrhoff (San Jose) sowie Dennis Seidenberg (Phoenix Coyotes).

Wintersport-Karussell dreht sich weiter

Nach einigen Eisschnelllauf-Enttäuschungen bei Olympia will Anni Friesinger (Inzell) noch den 1000m-Weltcup gewinnen. Jenny Wolf (Berlin) hat sich nach dem geplatzten Medaillentraum für das Weltcup-Finale vorgenommen, ihre Führung sowohl über 100 als auch über 500m zu behaupten.

Im Skilanglauf-Weltcup führt Tobias Angerer (Vachendorf) vor den abschließenden sieben Rennen im Weltcup, der mit dem Wasalauf am Sonntag fortgesetzt wird. "Ich will die große Kristallkugel holen", sagt der Olympiazweite. Es würde ihm 25 000 Euro bringen, mehr als ein Olympiasieg an Prämie (15 000). Bei den Frauen liegt Claudia Künzel (Oberhof) als Zweite noch gut im Rennen.

Georg Hettich, der Überraschungs-Olympiasieger in der Nordischen Kombination, ist wie Ronny Ackermann (Dermbach) schon am Wochenende wieder beim Weltcup im finnischen Lahti am Start. Die Gesamtwertung hat Finnlands Olympia-Pechvogel Hannu Manninen schon gewonnen. Die beiden Deutschen liegen auf Rang sechs und 7.

Im Skispringen ist ebenfalls am Wochenende in Lahti Auftakt zu den sechs letzten Weltcups. Der Olympiavierte Michael Uhrmann (Rastbüchl) ist derzeit Fünfter, Spitzenreiter der tschechische Tourneesieger Jakub Janda. Beim Weltcup-Finale in Planica soll der Skiflug-Weltrekord des Norwegers Björn Einar Romören (239m) gejagt werden.

© SID

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