Wintersport WM: Keine Dopingfälle bei WM in Sapporo

Wintersport WM
Keine Dopingfälle bei WM in Sapporo

Nach Ablauf der Schutzsperre sind sechs Athleten bei der WM in Sapporo wieder startberechtigt. Bei erneuten Tests wurden bei den Langläufern und Nordischen Kombinierern keine auffälligen Hämoglobinwerte festgestellt.

Die nordische Ski-WM in Sapporo bleibt weiterhin von einem Dopingskandal verschont. Nach dem Ablauf einer fünftägigen Schutzsperre sind sechs nordische Skisportler wieder startberechtigt. Das gab der Weltverband FIS am Montag bekannt. Bei neuerlichen Tests wurden keine Abnormitäten festgestellt, womit WM-Einsätzen nichts mehr im Wege steht.

Bei den Langläufern Sergej Dolidowitsch (Weißrussland), Reto Bürgermeister (Schweiz) und Alen Abramovic (Kroatien) sowie den Nordischen Kombinierern Konstantin Woronin, Dmitri Matwejew (beide Russland) und Jochen Strobl (Italien) waren zu hohe Blutwerte festgestellt worden. Der Hämoglobinwert lag dabei jeweils über dem Grenzwert von 17,0. Ein hoher Hämoglobinwert kann, aber muss kein Hinweis auf Blutdoping sein.

Nach diesem Sextett waren drei weitere Topskilangläufer wegen zu hoher Blutwerte ebenfalls mit einer Schutzsperre von fünf Tagen belegt worden. Dabei handelt es sich um Olympiasieger Jewgenj Dementjew und Nikolai Pankratow (beide Russland) sowie Ex-Vizeweltmeister Jack Mae (Estland).

© SID

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