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Yvonne Bönisch greift nach WM-Edelmetall

Bei der Judo-WM in Kairo darf das deutsche Team auf die erste Medaille hoffen: Yvonne Bönisch qualifizierte sich für das Halbfinale im Leichtgewicht bis 57kg. Nun geht es gegen Sydney-Olympiasiegerin Isabel Fernandez.

Den fünften WM-Platz hat Judoka Yvonne Bönisch bereits sicher. Im Leichtgewicht bis 57kg besiegte die Potsdamerin in ihren drei Vorrundenkämpfen Europameisterin Olga Sonina (Russland), Leila Latrous (Algerien) sowie im Viertelfinale die EM-Fünfte Fanny Riaboff (Frankreich) vorzeitig. Die souveräne Leistung der Olymipasiegerin im Viertelfinale wahrt die Chance auf den ersten WM-Titel für das deutsche Frauen-Team seit Schwergewichtlerin Johanna Hagn im Jahre 1993. In der Vorschlussrunde trifft die aktuelle Vizeweltmeisterin am Nachmittag (ab 16.00 Uhr/Mesz) auf Sydney-Olympiasiegerin Isabel Fernandez. Der vorzeitige Sieg von Bönisch über Fernandez in 2004 Athen bereits in der 1. Runde durch eine Fußtechnik 50 Sekundenschürt die Hoffnung auf den Finaleinzug.

Vorzeitiges Aus hingegen für die drei am dritten WM-Tag gestarteten deutschen Herren. Der Abensberger Adrian Kulisch schied bereits nach einer Erstrunden-Pleite gegen Bektas Demirel (Türkei/Klasse bis 66kg) aus. Die WM-Debütanten Nico Müller (Frankfurt/Oder/bis 73kg) und Mareen Kräh (Spremberg/bis 52kg) schafften zumindest den Einzug in die Hoffnungsrunde. Müller, der immerhin zwei Vorrunden-Kämpfe gewann, unterlag dort Craig Ewers (Großbritannien), Kräh war gegen Munkhbaatar Bundmaa (Mongolei) chancenlos.

© SID

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