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Zehnkämpfer müssen Gang in die A-Liga antreten

Die deutschen Zehnkämpfer müssen 2006 zum zweiten Mal in der Geschichte des Leichtathletik-Europacups in der A-Liga starten, da das Team beim Supercup-Finale im polnischen Bydgoszcz nur auf den letzten Platz kam.

Die deutschen Zehnkämpfer werden zum zweiten Mal in der Geschichte des Leichtathletik-Europacups im kommenden Jahr den Abstieg in die A-Liga antreten müssen. Beim Superliga-Finale im polnischen Bydgoszcz musste sich das Verlegenheitsteam der Männer allen anderen Kontrahenten beugen und belegte in der Endabrechnung mit 22 036 Punkten nur den letzten Platz. Die Frauen wurden Fünfte (17 289) und konnten sich somit den Klassenerhalt sichern. Die Siege holten Estlands Männer (23 139) und die weißrussischen Frauen (17 626).

Mallow: "Der Europacup hat sportlich keinen Stellenwert mehr"

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) will nach Angaben des Leitenden Bundestrainers Jürgen Mallow für die Abschaffung des Cups eintreten, da sich wegen der internationalen Termindichte immer weniger Nationen mit ihren besten Athleten beteiligen. Mallow: "Der Europacup kollidiert einmal mit der WM-Qualifikation, dann mit der "U23"-EM. Er hat sportlich keinen Stellenwert mehr."

Die deutschen Männer landeten auf dem siebten Rang. Bester in der Einzelwertung war Mikk Pahapill (Estland) mit 8 149 Punkten, bester Deutscher Jacob Minah (Göttingen) als Zehnter mit 7 453 Zählern. Es folgten Marek Görlich (Bünde/7 441/Rang 11), Steffen Fricke (Halberstadt/7 142/24) und Pascal Behrenbruch (Frankfurt/6 977/25).

Bei den Frauen siegte Tatjana Alisewitsch (Weißrussland) mit 6 173 Zählern. Fünfte war die stark verbesserte Silke Bachmann (Frankfurt/5 921). Komplettiert wurde das Team durch Maike Goldkuhle aus Bochum (5 705/15. Platz), Kathrin Geißler (Jena/5 663/17.) und Annelie Schrader (Ingolstadt/5 466/22.).

© SID

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