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Zeitschrift: Neue Dokumente belasten Referee Marks

Im Zuge der Ermittlungen zum Fußball-Wettskandal hat sich der Verdacht gegen Schiedsrichter Dominik Marks aus Stendal erhärtet.

dpa BERLIN. Im Zuge der Ermittlungen zum Fußball-Wettskandal hat sich der Verdacht gegen Schiedsrichter Dominik Marks aus Stendal erhärtet.

Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, lassen Kontoauszüge, Telefonrechnungen und der Kaufbeleg für ein Auto darauf schließen, dass der 29-Jährige tiefer in die Betrugsaffäre verstrickt ist als bislang bekannt. Gegenüber der Staatsanwaltschaft verweigert Marks jede Aussage.

"Focus" zufolge kaufte Marks am 11. Dezember 2004 in Berlin einen VW Touran. Den Preis von 23 500 Euro zahlte er bar mit 500-Euro-Scheinen. Aus der Überprüfung der finanziellen Verhältnisse von Marks zogen die Ermittler den Schluss, dass der Betrag "nicht aus offiziellen Quellen" stammen könne. Vielmehr vermuten sie, dass es sich um Geld der kroatischen Wettbrüder S. handelt. Dasselbe trifft auf 7 000 Euro zu, die Marks am 27. August 2004 auf sein Girokonto bei der Berliner Sparkasse einzahlte. Der ebenfalls beschuldigte Schiedsrichter Robert Hoyzer hatte ausgesagt, Ante S. habe Marks im Sommer auf dessen Bitte 7 000 Euro geliehen.

Weitere Indizien für die enge Zusammenarbeit zwischen Dominik Marks und Ante S. ergeben sich aus den Verbindungsdaten der Mobiltelefone. Laut "Focus" haben sich Marks und Ante S. zwischen dem 6. November 2004 und dem 27. Januar 2005 insgesamt 21 Mal angerufen, vier SMS und zwei MMS geschickt. Allein am 3. Dezember - Marks leitete das Zweitligaspiel Karlsruher SC gegen MSV Duisburg - telefonierten die beiden vier Mal miteinander. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie letzte Absprachen zur Spielbeeinflussung und Geldübergabe trafen. Für die Manipulation dieses Spiels soll Marks 30 000 Euro in bar kassiert haben. Acht Tage später kaufte er in Berlin den VW Touran.

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