sonstige Sportarten
Zufriedene Gesichter in Montreal

Die Veranstalter der Schwimm-WM in Montreal sind trotz einer finanziellen Lücke von drei Mill. Euro und "nur" 170 000 Zuschauern zufrieden. Lob gab es auch vom deutschen Sportdirektor Ralf Beckmann.

Im Anschluss an die Schwimm-WM in Montreal haben sich die Veranstalter zufrieden gezeigt, und auch angesichts eines Defizites von rund drei Mill. Euro und weniger Zuschauern als erwartet eine positive Bilanz gezogen. "Die Deckungslücke ist zu verkraften, weil der wirtschaftliche Gewinn für die Stadt und unsere Region weitaus höher ist", sagte Montreals Bürgermeister Gerald Trembley zum Abschluss der Titelkämpfe.

Insgesamt besuchten etwa 170 000 Zuschauer die Wettkämpfe im Schwimmen, Langstrecken-, Synchronschwimmen, Turmspringen und Wasserball. Das waren 30 000 weniger als erwartet.

"Wir haben eine WM von sportlich hohem Wert, einer guten Organisation und mit einer fantastischen Atmosphäre erlebt", erklärte Mustapha Larfaoui, der während der Titelkämpfe in seinem Amt als Präsident des Weltschwimm-Verbandes Fina bestätigt worden war. Die Fina hatte Montreal nach finanziellen Problemen die WM im Vorfeld zunächst entzogen, dann aber doch wieder zurückgegeben.

Auch der Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Ralf Beckmann, lobte die Ausrichter. "Das war eine sehr gut organisierte WM", sagte Beckmann, monierte aber zugleich: "In Zukunft sollten die Titelkämpfe wieder in der Halle stattfinden. Da sind die Bedingungen für die Sportler gleichbleibend, und die Atmosphäre ist noch besser." Die nächste WM findet vom 18. März bis zum 1. April 2007 in Melbourne in der Halle statt.

© SID

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