Zurück in die Erfolgsspur: Teichmann träumt von Medaille

Zurück in die Erfolgsspur
Teichmann träumt von Medaille

Der Langläufer Axel Teichmann stand im bisherigen Saisonverlauf nicht gerade im Fokus der Öffentlichkeit. Das könnte sich in Turin aber schlagartig ändern.

HB TURIN. "Ich würde den Axel keinesfalls abschreiben", sagt Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle, für den Teichmann auf der Liste der Medaillenfavoriten ganz oben steht. Und das, obwohl die Saison für den Bad Lobensteiner alles andere als positiv verlaufen ist.

Der krankheitsanfällige Thüringer kann nur eine überschaubare Anzahl an Weltcup-Starts in diesem Winter vorweisen, gibt sich aber dennoch kämpferisch: "Eine Olympia-Medaille ist immer der große Traum. Ich hoffe schon, dass es eine im Team wird und vielleicht klappt es auch mit Edelmetall im Einzel", sagt Teichmann.

Die Zuversicht vor den am Sonntag mit seiner Lieblingsdisziplin Doppelverfolgung beginnenden Wettkämpfen zieht der Weltmeister im 15- km-Klassikrennen von 2003 aus dem Training der vergangenen Wochen. "Ich bin frei von Erkältungen geblieben, konnte voll durchziehen und denke schon, dass ich in Form bin", betont der 26-Jährige. Das Weltcup-Rennen am vergangenen Wochenende in Davos endete für ihn mit Platz 13, wobei er seinen Trainer besonders mit der zweiten Rennhälfte beeindruckte, als er trotz eines zu glatten Ski und daraus resultierender zusätzlicher Kraftanstrengung immer weiter nach vorn kam.

Dass er momentan nicht im Mittelpunkt des Interesses der Öffentlichkeit steht, genießt Teichmann. "Ich stehe lieber hinten, brauche den Rummel um meine Person nicht", bekennt er und gesteht gleichzeitig doch eine gewisse Sehnsucht nach Erfolgen: "Natürlich sind mir vordere Platzierungen lieber als hinterher zu laufen. Aber auch da muss ich durch", sagt Teichmann. Dabei waren die Erfahrungen der Weltmeisterschaften von Oberstdorf eine wichtige Hilfe. Als die Erfolge dort ausblieben, setzte es für die deutschen Langläufer zum Teil derbe Kritik. "Das war ein Lernprozess im Umgang mit den Medien und der Öffentlichkeit insgesamt. Dadurch bin ich auch gereift", erklärt der Thüringer.

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