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Zweiter Erfolg für das Team Germany

Das Team Germany hat bei den vierten Testregatten für den 32. America´s Cup 2007 den zweiten Sieg errungen. Gegen das weiterhin erfolglose Team Shosholoza aus Südafrika hatte die Crew am Ende sechs Sekunden Vorsprung.

Das Team Germany hat bei den vierten Testregatten für den 32. America´s Cup 2007 vor Valencia den zweiten Sieg eingefahren. Nach den Niederlagen gegen den Schweizer Titelverteidiger Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann aus Penzberg und das Team Capitalia (Italien) am Samstag sowie der Schlappe gegen BMW-Oracle-Racing (USA) im ersten Rennen des Sonntags bezwang die Crew um den dänischen Skipper Jesper Bank das weiterhin sieglose Team Shosholoza aus Südafrika in einem spannenden Finish mit sechs Sekunden Vorsprung. Den ersten Erfolg hatte es am vergangenen Donnerstag gegen die französische K-Challenge gegeben.

Endspurt bringt den zweiten Sieg

Die Entscheidung fiel erst wenige Meter vor dem Ziel, als der dänische Team-Germany-Skipper Jesper Bank mit seiner Crew erstmals die Führung übernahm und das Rennen in einem spannenden Finish zu seinen Gunsten entschied. "Ein großes Lob an meine Mannschaft. Wir sind zwar in erster Linie hier, um zu lernen, aber es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn man gewinnt", erklärte Bank.

Der Triumph kommt jedoch nicht so überraschend wie der Erfolg am vergangenen Donnerstag gegen die französische K-Challenge. Die noch sieglosen Südafrikaner mit Boat Captain Tim Kröger aus Hamburg haben seit dem Beginn des Act vier mit technischen Problemen zu kämpfen und segelten der Konkurrenz bisher nur hinterher.

Dennoch schmälern Team Shosholozas Schwierigkeiten die Leistung der Deutschen, die auch gegen den Mitfavoriten BMW-Oracle-Racing mit dem Münchener Vorschiffsmann Tony Kolb zu überzeugen wussten und nach dem gewonnen Vorstartduell am Ende nur 1:31 Minuten Rückstand aufwiesen, keinesfalls. "Wir hatten eigentlich nur ein Aufwärmen für das zweite Match erwartet, aber das war zumindest zu Anfang ein richtiges Matchrace", sagte Bank nach dem Rennen gegen die US-Amerikaner zufrieden.

Alinghi eine Nummer zu groß

Auch am Vortag wurde das Team Germany, das die Meldefrist am 29. April nur in letzter Minute eingehalten und vor den Testregatten gerade einmal eine Woche auf dem Wasser trainiert hatte, seinen Ansprüchen trotz der beiden Niederlagen gerecht. Während gegen das Team Capitalia, von dem man die in Valencia im Einsatz befindliche Yacht GER-72 gekauft und in der Rekordzeit von nur sechs Tagen dem erforderlichen Standard angepasst hatte, ein deutlich verlorener Start die Niederlage mit am Ende 1:12 Minuten Rückstand einläutete, war Top-Favorit Alinghi ohnehin eine Nummer zu groß und 2:34 Minuten eher im Ziel.

"Das war natürlich ein besonderer Tag für mich. Zuerst haben wir gegen einen Top-Gegner und dann gegen meine Landsleute gewonnen", sagte der gebürtige Berliner Schümann, der mit den Eidgenossen neben dem Team New Zealand als einziges Syndikat noch ungeschlagen ist. Am Montag steht das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenmannschaften auf dem Programm. Für das Team Germany geht es dann gegen das Team China (14.00 Uhr) und die schwedische Victory Challenge (etwa 17.00 Uhr).

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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