Zypriotisches Tourismusministerium schaltet Staatsanwaltschaft ein – Club verlangt Aufklärung
Wirtschaftskrimi um Kölns neuen Sponsor

Der Fußball-Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln muss sich möglicherweise einen neuen Trikot-Sponsor suchen. Denn immer mysteriöser wird der am 17. Mai präsentierte Vertrag mit einer Gesellschaft namens Satena.

Diese wollte auf der Brust des Erstligaaufsteigers für Tourismus in Zypern werben. Vorgestern ergaben Recherchen des WDR jedoch, dass Satena nicht existiert, es handele sich um eine Gesellschaft in Gründung, wie FC-Geschäftsführer Claus Horstmann erklärte.

Nach Informationen des Handelsblatts wurde Satena in den vergangenen Tagen beim beim zyprischen Tourismusministerium vorstellig - mit der Forderung nach 4,3 Mill. Zypriotischen Pfund (7,4 Mill. Euro) für den Sponsorenvertrag. Die Satena-Vertreter sollen argumentiert haben, es gebe eine entsprechende Zusage der Cyprus Tourism Organisation (CTO), die dem Ministerium untersteht. Die CTO dementiert das.

Der zyprische Tourismusminister George Lillikas hat nach eigener Aussage den Generalstaatsanwalt eingeschaltet, die Polizei ermittle. Der CTO-Vorsitzende Fotis Fotiou erklärt, dass seine Behörde nicht in den Vertrag mit den Kölnern involviert sei. Er habe seinem Personal Anweisung gegeben, keine Kontakte mit dem FC zu unterhalten.

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