Die Schulter der Nation
Neuer beißt auf die Zähne

Vier Wochen und zwei Tage hat Manuel Neuer gekämpft. Durch seine Schulterverletzung verpasste er fast die gesamte Vorbereitung, gegen Portugal scheint er dennoch im Tor zu stehen. Jogi Löw sieht dabei kein Risiko.
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SalvadorDas Abschlusstraining in der Arena Fonte Nova wartete Deutschlands Ballfänger Nummer eins gar nicht mehr ab. „Ja, ich bin fit“, verkündete Manuel Neuer vor dem WM-Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der Millionenstadt Salvador.

„Ja, richtig fit“, wiederholte der 28 Jahre alte Münchner am Wochenende nochmals auf Nachfrage in der ARD. Vier Wochen und zwei Tage nach seinem Sturz auf die rechte Schulter im Pokalfinale in Berlin meldete sich Neuer öffentlich WM-bereit.

Immer wieder in diesen 30 Tagen waren Zweifel aufgekommen, ob die Zeit tatsächlich reichen würde, den Kapseleinriss im Schultereckgelenk auszuheilen. Bei den beiden letzten WM-Tests gegen Kamerun (2:2) und Armenien (6:1) stand jeweils der Dortmunder Turnier-Neuling Roman Weidenfeller im Kasten. Doch auch er hatte eigentlich immer mit Neuers Rückkehr zum ersten Gruppenspiel gerechnet.

Bundestrainer Joachim Löw, der stets die besonderen Qualitäten von Neuer herausgestellt hat, sieht „keine Gefahr und auch kein Risiko“ für einen Einsatz in der Arena Fonte Nova. „Er spielt ohne Spritzen, trainiert ohne Spritzen und ohne Schmerzmittel“, unterstrich der DFB-Chefcoach.

„Natürlich hab' ich jetzt nicht ganz so viele Einheiten gehabt. Aber für mich war erstmal wichtig, dass die körperliche Fitness gegeben ist, dass ich physisch stark bin und auch nichts verliere. Und das habe ich nicht“, berichtete der Münchner Torwart von der letzten Aufbauphase mit intensivem Training.

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Der Ehrgeiz war entscheidend

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